Am Dienstag begann vor dem Amtsgericht Oslo der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit. Høiby plädierte auf nicht schuldig in Bezug auf vier Anklagepunkte wegen Vergewaltigung. Der Prozess hat die norwegische Königsfamilie erneut ins Rampenlicht gerückt, die laut Al Jazeera bereits durch die Erwähnung von Prinzessin Mette-Marit in den Jeffrey-Epstein-Akten in Verlegenheit geraten ist.
Høiby, 29, ist insgesamt 38 Anklagen ausgesetzt, darunter Vergewaltigung, Misshandlung in einer engen Beziehung gegen eine ehemalige Partnerin, Gewalttaten gegen eine andere und der Transport von 3,5 kg Marihuana, berichtete Sky News. Weitere Anklagen umfassen Morddrohungen und Verkehrsverstöße. Eine Verurteilung wegen der schwersten Vergewaltigungsanklage könnte eine Gefängnisstrafe von mindestens 10 Jahren zur Folge haben, merkte Al Jazeera an.
Der Prozess findet statt, nachdem neue Vorwürfe gegen Høiby erhoben wurden, so Sky News. Der Fall hat in Norwegen große Aufmerksamkeit erregt und die Königsfamilie unter verstärkte öffentliche Beobachtung gestellt.
In anderen Nachrichten entschuldigte sich FIFA-Präsident Gianni Infantino bei britischen Fußballfans, nachdem er einen Witz gemacht hatte, der von der Football Supporters' Association als "billiger Witz" kritisiert wurde, berichtete Sky News. Infantino hatte gewitzelt: "Zum ersten Mal in der Geschichte... wurde kein Brite während einer Weltmeisterschaft verhaftet. Stellt euch das vor!"
In Frankreich durchsuchten Ermittler unterdessen die Pariser Büros von Elon Musks Social-Media-Plattform X, ehemals Twitter, berichtete Sky News. Französische Staatsanwälte gaben an, dass sie ihre Untersuchung der Plattform ausweiten und Musk zur Befragung vorgeladen hätten. Der Schwerpunkt der im vergangenen Monat eingeleiteten Untersuchung liegt auf Vorwürfen des Algorithmusmissbrauchs und des betrügerischen Datenextraktion und wurde nun auf Beschwerden gegen Grok, den umstrittenen KI-Chatbot der Plattform, ausgeweitet.
Die Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch, da der Iran in eine kritische Woche geht, die darüber entscheiden könnte, ob das Land einen Krieg mit den USA abwendet, so eine Analyse von Sky News. Die nächsten sieben Tage könnten zu einem Konflikt zwischen dem Iran, den USA und ihren Verbündeten oder zum Beginn eines diplomatischen Durchbruchs führen. Sky News berichtete, dass Präsident Trump anscheinend glaubt, die iranische Regierung befinde sich in einer schwierigen Lage und könne diese nur lösen, indem sie ein Abkommen mit ihm schließt.
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