Internationale Entwicklungen entfalten sich, während die Grenze zu Gaza wieder geöffnet wird, der Iran gegen Proteste vorgeht und die Ukraine die russische Nutzung von Starlink bekämpft
Internationale Ereignisse entfalteten sich diese Woche mit der teilweisen Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Gaza und Ägypten, der Verhaftung ausländischer Staatsangehöriger während iranischer Proteste und den Bemühungen der Ukraine, die Nutzung von Starlink durch russische Drohnen zu bekämpfen.
Am Montag wurde der Grenzübergang Rafah teilweise wieder geöffnet, wodurch nach monatelangem Druck begrenzte medizinische Evakuierungen und Familienrückführungen ermöglicht wurden, wie Euronews berichtete. Im Nasser-Krankenhaus in Khan Younis kam es zu emotionalen Wiedervereinigungen, als Familien mit Verwandten zusammenkamen, die Monate zuvor zur medizinischen Behandlung gereist waren. Ägyptische Beamte gaben an, dass voraussichtlich etwa 150 Menschen Gaza verlassen und etwa 50 am ersten Tag einreisen würden, wobei strenge Beschränkungen gelten. Krankenwagen transportierten kranke und verletzte Patienten nach Ägypten, wo vor dem Weitertransport eine medizinische Untersuchung durchgeführt wurde.
Unterdessen verhafteten iranische Behörden in Yazd 139 ausländische Staatsangehörige während der jüngsten regierungsfeindlichen Proteste, berichteten staatliche Medien am Dienstag, wie Euronews mitteilte. Der Polizeichef von Yazd behauptete, die Festgenommenen seien "an der Organisation, Anstiftung und Lenkung aufrührerischer Aktionen beteiligt und standen in einigen Fällen in Kontakt mit Netzwerken außerhalb des Landes", so die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Zahl der Todesopfer durch die Unruhen ist weiterhin stark umstritten, wobei einige befürchten, dass während der wochenlangen Demonstrationen bis zu 30.000 Menschen getötet wurden. NPR berichtete, dass Iraner in der Diaspora auch die Kinder der iranischen Führungselite ins Visier nehmen, die im Ausland leben, und ihre Ausweisung fordern.
In Osteuropa arbeiteten die Ukraine und SpaceX zusammen, um Angriffe russischer Drohnen mit Starlink zu stoppen, wie Ars Technica berichtete. Die Ukraine wird von Ukrainern bald verlangen, ihre Starlink-Terminals zu registrieren, um auf eine Whitelist zu gelangen. Danach dürfen nur noch verifizierte und registrierte Terminals im Land betrieben werden. Alle anderen werden getrennt, teilte das ukrainische Verteidigungsministerium in einer Pressemitteilung mit. Der ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov betonte, dass dies die einzige technische Lösung zur Bekämpfung dieser Bedrohung sei.
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