Globale Nachrichtenübersicht: 3. Februar 2026
Am Dienstag, dem 3. Februar 2026, ereigneten sich weltweit mehrere bedeutende Ereignisse, die von Gerichtsverfahren in Norwegen bis hin zu internationalen Konflikten und kulturellen Untersuchungen reichten.
In Oslo, Norwegen, begann vor dem Bezirksgericht Oslo der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin. Høiby, 29, bestritt laut Sky News die schwerwiegendsten Anklagen gegen ihn, darunter vier Fälle von Vergewaltigung. Die Anklagen gegen Høiby belaufen sich auf insgesamt 38 und umfassen Misshandlung in einer engen Beziehung gegen eine ehemalige Partnerin, Gewalttaten gegen eine andere Person und den Transport von 3,5 kg Marihuana. Ihm werden auch Morddrohungen und Verkehrsverstöße vorgeworfen.
In Osteuropa startete Russland unterdessen einen massiven Luftangriff auf die Ukraine, der einen der größten Angriffe seit Beginn des andauernden Krieges darstellt. Euronews berichtete, dass Russland über Nacht etwa 450 Drohnen und 70 Raketen abgefeuert und dabei mindestens fünf Regionen angegriffen habe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass sich die Angriffe auf das ukrainische Stromnetz konzentrierten, um die Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung während der Wintermonate zu unterbrechen. Der Angriff erfolgte kurz bevor Vertreter Russlands und der Ukraine an von den USA vermittelten Gesprächen in Abu Dhabi teilnehmen sollten.
In Frankreich führten die Behörden Durchsuchungen in den Büros von Elon Musks Social-Media-Plattform X in Paris durch. Euronews berichtete, dass die Cybercrime-Einheit der Staatsanwaltschaft, unterstützt von Europol und der Cybercrime-Abteilung der französischen Polizei, die Durchsuchungen im Rahmen einer Voruntersuchung wegen mutmaßlicher Straftaten durchführte, darunter die Verbreitung von Bildern sexuellen Kindesmissbrauchs und Deepfakes. Die Ermittlungen wurden im Januar des Vorjahres eingeleitet.
Japan kämpft mit den Folgen ungewöhnlich starker Schneefälle, die in den letzten zwei Wochen 30 Menschen das Leben gekostet haben, berichtete Euronews. Einige Regionen sind unter bis zu 4,5 Metern Schnee begraben, was den Einsatz von Truppen zur Unterstützung bei der Räumung von Straßen und zur Unterstützung älterer Bewohner erforderlich macht. Aomori ist besonders betroffen, wobei Bilder Häuser zeigen, die durch das Gewicht des Schnees beschädigt wurden, und Bewohner, die Schwierigkeiten haben, sich durch tiefe Verwehungen zu bewegen. Die Behörden führen die starken Schneefälle auf eine starke Kaltluftmasse entlang des Japanischen Meeres zurück.
In Italien wurde eine kulturelle Untersuchung zur Restaurierung eines Cherubs in einer römischen Kirche eingeleitet. Sowohl die Diözese Rom als auch das italienische Kulturministerium untersuchen die jüngsten Renovierungsarbeiten in der Basilika San Lorenzo in Lucina, nachdem Fotos aufgetaucht waren, die dem Cherub eine auffallende Ähnlichkeit mit Premierministerin Giorgia Meloni bescheinigen. Euronews merkte an, dass die Ermittlungen durch Fotos ausgelöst wurden, die am Wochenende in italienischen Zeitungen veröffentlicht wurden. "'Vor der Restaurierung gab es einen generischen Cherub'", berichtete Euronews.
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