Trump-Petro-Treffen unterstreicht Spannungen inmitten der WM-Boykott-Debatte und der Promi-Präsenz beim Super Bowl
Washington, D.C. – US-Präsident Donald Trump traf sich am Dienstag, den 3. Februar, mit dem kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro inmitten eskalierender Spannungen zwischen den beiden Nationen. Das Treffen in Washington, D.C., fand nach einem Jahr öffentlicher Beleidigungen und Drohungen statt, die auf Meinungsverschiedenheiten über die US-Außenpolitik in Lateinamerika und Kolumbiens Ansatz im Krieg gegen Drogen zurückzuführen sind, so Al Jazeera. Petros Besuch erfolgte einen Monat nach der umstrittenen Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro in Caracas durch die USA, was die Beziehungen in der Region weiter belastete.
Unterdessen wurde in Deutschland die Möglichkeit eines Boykotts der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, die in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko stattfinden soll, diskutiert. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) schloss einen Boykott letztendlich aus, obwohl dazu aufgerufen wurde, um ein Zeichen gegen Präsident Trump zu setzen. Laut Fortune schlug DFB-Vizepräsident Oke Göttlich, der auch Präsident des Bundesligisten FC St. Pauli ist, den Boykott zunächst vor und begründete dies mit Trumps jüngsten Aktionen und Äußerungen. Der DFB gab jedoch eine Erklärung ab, in der er betonte: "Wir glauben an die verbindende Kraft des Sports und die globale Wirkung, die eine FIFA Fussball-Weltmeisterschaft haben kann... Unser Ziel ist es, diese positive Kraft zu stärken – nicht sie zu verhindern." Der Verband betonte, dass "sportpolitische Debatten intern und nicht öffentlich geführt werden sollten".
In anderen Nachrichten: Super Bowl LX soll am Sonntagabend im Levi's Stadium in Santa Clara stattfinden. New England Patriots Star-Receiver Stefon Diggs und Rapperin Cardi B werden voraussichtlich anwesend sein und auf einen Sieg der Patriots hoffen, so Fox News. Diggs, in seiner 11. NFL-Saison, strebt seinen ersten Super Bowl Ring an. Die Patriots sind derzeit mit 4,5 Punkten Außenseiter gegen die Seattle Seahawks. Patriots Head Coach Mike Vrabel antwortete auf die Quoten mit der Aussage, dass "unsere Bilanz für sich spricht".
Zu den internationalen Entwicklungen kommt hinzu, dass der brasilianische Influencer Júnior Pena, ein lautstarker Unterstützer von Donald Trump, von ICE-Agenten in New Jersey verhaftet wurde, wie The Guardian berichtete. Pena, der Berichten zufolge seit 2009 in den USA lebt, hatte zuvor Trumps Vorgehen gegen Einwanderung verteidigt und fälschlicherweise behauptet, dass die zusammengetriebenen Migranten alle Kriminelle seien.
Schließlich trafen sich Wirtschaftswissenschaftler Wochen vor dem Super Bowl in Philadelphia zur Jahrestagung der American Economic Association, wie NPR berichtete. Auf der Konferenz wurden drängende wirtschaftliche Fragen diskutiert, darunter die wirtschaftlichen Chancen in den USA.
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