Internationales Recht am Scheideweg inmitten globaler Konflikte; Fernández gewinnt Präsidentschaftswahl in Costa Rica
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass das internationale Recht zur Begrenzung der Auswirkungen von Kriegen versagt, wie zahlreiche anhaltende Konflikte auf der ganzen Welt belegen. Unterdessen sicherte sich Laura Fernández in Costa Rica einen Erdrutschsieg bei den Präsidentschaftswahlen, und Mexiko versprach Kuba Hilfe trotz der Bemühungen der USA. Darüber hinaus brachen in Nordsyrien Feierlichkeiten aus, als Regierungstruppen eine wichtige Stadt erreichten, und neu veröffentlichte Audioaufnahmen werfen ein Licht auf die Beziehung zwischen Jeffrey Epstein und dem ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Barak.
Die Genfer Akademie für Internationales Humanitäres Recht und Menschenrechte veröffentlichte einen Bericht, der 23 bewaffnete Konflikte in den letzten 18 Monaten abdeckt und zu dem Schluss kommt, dass mehr als 100.000 Zivilisten getötet wurden, wobei Folter und Vergewaltigung nahezu straflos begangen wurden, wie The Guardian berichtet. Der Bericht deutet auf einen erheblichen Zusammenbruch der Mechanismen hin, die Zivilisten in Kriegszeiten schützen sollen.
In Costa Rica gewann Laura Fernández von der Partei Souveränes Volk am Sonntag die Präsidentschaftswahlen, wie The Guardian berichtete. Fernández, eine rechtsgerichtete Populistin, sicherte sich einen Erdrutschsieg, nachdem sie mit einer Plattform zur Bekämpfung der zunehmenden Gewalt im Zusammenhang mit dem Kokainhandel Wahlkampf betrieben hatte. Ihr engster Rivale, der Mitte-Rechts-Ökonom Álvaro Ramos, räumte seine Niederlage ein, als die Ergebnisse klar wurden.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum versprach, Kuba diese Woche humanitäre Hilfe zu schicken, berichtete The Guardian. Sheinbaum erklärte, dass Mexiko alle diplomatischen Wege prüfe, um dem kubanischen Volk Treibstoff zu schicken, trotz der Bemühungen Washingtons, dem Inselstaat den Zugang zu Öl zu verwehren. Dieser Schritt erfolgt, nachdem der ehemalige US-Präsident Trump eine Anordnung unterzeichnet hatte, die Zölle auf Länder androht, die Öl an Kuba verkaufen.
Al Jazeera berichtete, dass während eines Live-Berichts aus Tel Brak in Nordsyrien Feierlichkeiten ausbrachen, als ein syrischer Militärkonvoi den Stadtplatz erreichte. Dieses Ereignis ist Teil der landesweiten Vereinigung Syriens, nachdem die Zentralregierung eine Einigung mit den von Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräften erzielt hatte. Der Bericht wurde am 3. Februar 2026 ausgestrahlt.
Ebenfalls am 3. Februar 2026 berichtete Al Jazeera über neu veröffentlichte Audioaufnahmen aus den Epstein-Akten, die ein Gespräch zwischen Jeffrey Epstein und dem ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Barak enthüllen. Beobachter vermuten, dass die Aufnahmen ein neues Licht auf ihre Beziehung werfen, die ihrer Meinung nach berufliche und persönliche Grenzen verwischt.
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