Iran steht inmitten von Aufstand und internationaler Beobachtung unter internem und externem Druck
Der Iran kämpft mit einer vielschichtigen Krise, die von einem brutalen Vorgehen gegen einen Volksaufstand, einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und zunehmender internationaler Beobachtung geprägt ist. Das Regime, das 1979 an die Macht kam, hat laut übereinstimmenden Quellen Mühe, inmitten weit verbreiteter Unzufriedenheit und einer sich rapide verschlechternden Wirtschaftslage die Kontrolle zu behalten.
Anfang Januar 2026 schalteten die iranischen Behörden Berichten zufolge das Internet ab und autorisierten die Sicherheitskräfte, die weit verbreiteten Proteste niederzuschlagen. Das Time Magazine berichtete, dass das Vorgehen in einem "Massaker durch Schüsse" mündete, wobei Schätzungen zufolge allein in Teheran Tausende getötet wurden. Laut iranischen Gesundheitsbeamten, die mit Time sprachen, könnte die Zahl der Todesopfer in der Hauptstadt innerhalb von 48 Stunden 30.000 übersteigen.
Auch die iranische Währung hat einen dramatischen Zusammenbruch erlebt, wobei der Dollar laut Time von 70.000 Rial auf über 1.400.000 Rial gestiegen ist. Die Islamische Republik wird als "moralisch, wirtschaftlich und sozial tot" beschrieben, da sie nicht in der Lage ist, für ihr eigenes Volk zu sorgen.
Das derzeitige Regime, das die Monarchie des Schahs ablöste, hat seine Versprechen von Demokratie und wirtschaftlicher Verbesserung nicht eingelöst, sondern stattdessen eine "totalitäre Theokratie" errichtet, so Time. Die Volkssouveränität wurde von einer "kompromisslosen, monolithischen Ordnung" in den Schatten gestellt.
Während es der iranischen Regierung, unterstützt von den Islamischen Revolutionsgarden, gelungen ist, den Aufstand durch Gewalt zu unterdrücken, berichtet Time, dass dies nur ein vorübergehender Erfolg ist. Das Regime ist zunehmendem internen und externen Druck ausgesetzt, wobei seine Legitimität und Stabilität stark untergraben sind.
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