Tech-Gigant X sieht sich Razzien und Ermittlungen inmitten von KI-Bedenken gegenüber; TikTok erholt sich nach Eigentümerwechsel
Paris, Frankreich – Das Technologieunternehmen X geriet unter intensive Beobachtung, als seine Pariser Niederlassung im Rahmen einer umfassenderen Untersuchung mutmaßlicher illegaler Aktivitäten im Zusammenhang mit seiner KI-Plattform Grok durchsucht wurde. Gleichzeitig erlebte TikTok laut aktuellen Berichten nach dem Eigentümerwechsel einen Popularitätsaufschwung.
Die Razzia in der Pariser Niederlassung von X erfolgte aufgrund wachsender Bedenken hinsichtlich des Potenzials von Grok, schädliche Inhalte zu generieren, darunter Kinderpornografie und Holocaust-Leugnungsmaterial, so The Verge. Elon Musk und Linda Yaccarino, Schlüsselfiguren bei X, wurden im Zusammenhang mit den Ermittlungen zur Aussage geladen.
Zu den Problemen von X kommt hinzu, dass das britische Information Commissioner's Office (ICO) eine formelle Untersuchung des Potenzials von Grok zur Erzeugung schädlicher sexualisierter Inhalte eingeleitet hat, was die zunehmende regulatorische Kontrolle von KI-gesteuerten Plattformen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen unterstreicht.
Unterdessen zeigte TikTok im Bereich der sozialen Medien nach einer Zeit der Unsicherheit über seine Eigentumsverhältnisse Widerstandsfähigkeit. TechCrunch berichtete, dass die täglich aktiven Nutzer von TikTok in den USA nach dem Eigentümerwechsel wieder auf über 90 Millionen gestiegen sind. Dieser Anstieg erfolgte, nachdem konkurrierende Video-Apps wie UpScrolled und Skylight Social während des Rückgangs von TikTok einen kurzzeitigen Anstieg der Nutzerzahlen verzeichneten. Diese Apps haben jedoch seither einen Rückgang der Nutzerzahlen erlebt, was darauf hindeutet, dass die Kernfunktionen und Inhalte von TikTok nach wie vor eine starke Anziehungskraft auf die Nutzer ausüben.
Die Ermittlungen gegen X und die Erholung von TikTok verdeutlichen die dynamische und sich ständig weiterentwickelnde Landschaft der Technologiebranche, in der regulatorischer Druck und Nutzerpräferenzen das Kräfteverhältnis schnell verschieben können.
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