Hier ist ein Nachrichtenartikel, der die bereitgestellten Informationen zusammenfasst:
**Haushaltspaket passiert mit knapper Mehrheit, während sich die nationale Sicherheitslage zuspitzt**
Washington D.C. – Das Repräsentantenhaus brachte am Samstag, den 3. Februar 2026, ein Haushaltspaket zur Beendigung des teilweisen Regierungsstillstands mit knapper Mehrheit voran, und zwar vor dem Hintergrund erhöhter nationaler Sicherheitsbedenken im In- und Ausland. Die Verfahrensabstimmung wurde mit 217 zu 215 Stimmen angenommen und ebnete den Weg für die Debatte und eine endgültige Abstimmung über das Paket.
Die Abstimmung verdeutlichte die prekäre Lage von Sprecher Mike Johnson, der sich laut ABC News nur den Verlust einer republikanischen Stimme leisten konnte, wenn alle Mitglieder anwesend waren und abstimmten. Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie aus Kentucky stimmte gegen die Maßnahme und schloss sich damit allen Demokraten in der Opposition an. Die Abstimmung wurde etwa 45 Minuten lang offen gehalten, was die Schwierigkeit unterstreicht, die Verabschiedung zu sichern.
Die Vorlage des Haushaltspakets erfolgte, als das Pentagon mehr als 1.500 Bundestruppen zurückzog, die für einen möglichen Einsatz in Minneapolis in Alarmbereitschaft versetzt worden waren, wie zwei US-Beamte mit direkter Kenntnis der Situation gegenüber ABC News berichteten. Diese Truppen der 11. Luftlandedivision auf der Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska waren angewiesen worden, sich auf eine mögliche Mission in die Twin Cities in Minnesota vorzubereiten. Zusätzliche Einheiten, darunter etwa 200 Soldaten der Texas National Guard, waren ebenfalls angewiesen worden, Vorbereitungen zu treffen. Eine konkrete Mission wurde nie umrissen.
Gleichzeitig eskalierten die Spannungen im nördlichen Arabischen Meer. Ein US-Kampfjet schoss am Dienstag eine iranische Drohne ab, als diese sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln näherte, wie das US Central Command in einer Erklärung mitteilte, berichtete ABC News. Zuvor an diesem Tag unterstützte ein Zerstörer der Marine einen US-amerikanischen Tanker, der von mehreren iranischen Kleinbooten belästigt wurde, als er die Straße von Hormuz durchfuhr.
Auch innenpolitische Veränderungen wirken sich auf die Lage aus. Die Demokraten feierten Siege bei zwei Nachwahlen in Texas und schürten damit die Hoffnungen für die bevorstehenden Wahlen im November, berichtete CBS News. Ein Rennen verringerte die ohnehin schon knappe Mehrheit von Sprecher Johnson im Repräsentantenhaus, während das andere Schockwellen durch die Republikanische Partei sandte. In einer Stichwahl zum Kongress gewann Christian Menefee, ein Demokrat, einen vakanten Sitz in einem tiefblauen Wahlbezirk in der Gegend von Houston und reduzierte damit die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus auf 218 zu 214. Das bedeutet, dass Johnson es sich jetzt nur noch leisten kann, einen einzigen Republikaner bei Abstimmungen entlang der Parteilinie zu verlieren, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Bei einem Rennen um einen Senatssitz im Tarrant County in Fort Worth besiegte die Demokratin Taylor Rehmet die Republikanerin Leigh Wambsganss mit 57 zu 43 Stimmen. Laut CBS News erkennen die republikanischen Wähler in Texas aufgrund dieser Siege, dass sie "nichts als selbstverständlich ansehen können".
In anderen Nachrichten haben die Senatoren Jeanne Shaheen (D-NH) und Susan Collins (R-ME) Verteidigungsminister Pete Hegseth gemeinsam aufgefordert, die Pläne zur Verlegung und Reduzierung der Ressourcen für ein Pentagon-Team zu überdenken, das "Anomale Gesundheitsvorfälle" (AHI), allgemein bekannt als Havanna-Syndrom, untersucht, berichtete CBS News. In einem Brief an Hegseth äußerten die Senatoren die Besorgnis, dass ein solcher Schritt die Versorgung der betroffenen Mitarbeiter untergraben und die laufende Forschung behindern würde. Die Senatoren äußerten insbesondere Bedenken hinsichtlich der gemeldeten Pläne innerhalb des Verteidigungsministeriums, das funktionsübergreifende Team (CFT), das die Reaktion des Ministeriums auf das Havanna-Syndrom koordiniert, aus seiner derzeitigen Position unter dem Büro des Unterstaatssekretärs für Politik zu verlegen.
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