Französische Staatsanwälte haben am Dienstag die Büros der Social-Media-Plattform X in Paris im Rahmen einer Voruntersuchung zu Vorwürfen durchsucht, darunter die Verbreitung von Bildern sexuellen Missbrauchs von Kindern und Deepfakes. Die Cyberkriminalitätseinheit der Pariser Staatsanwaltschaft führte die Durchsuchung zusammen mit der französischen nationalen Cyber-Einheit und der europäischen Polizeibehörde Europol durch, wie Time berichtete. Die Staatsanwaltschaft hat auch X-Eigentümer Elon Musk für April zur Vernehmung vorgeladen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf den Verdacht des Missbrauchs von Algorithmen, Vorwürfe im Zusammenhang mit Deepfake-Bildern und Bedenken hinsichtlich von Beiträgen, die von Xs KI-Chatbot Grok generiert wurden, berichtete Time. Chefanklägerin Laure Beccuau sagte, dass Grok, der von xAI entwickelt wurde, zur Verbreitung problematischer Inhalte geführt habe. Die Behörde erklärte, die Durchsuchung ziele darauf ab, die Einhaltung des französischen Rechts durch X sicherzustellen, insbesondere in Bezug auf Grok, wie Time feststellte.
X und Musks Unternehmen für künstliche Intelligenz xAI sehen sich laut NPR auch einer verstärkten Kontrolle durch die britische Datenschutzbehörde ausgesetzt. Die Behörde hat formelle Untersuchungen darüber eingeleitet, wie sie bei der Entwicklung und dem Einsatz von Musks künstlicher Intelligenz mit personenbezogenen Daten umgegangen sind.
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