Spanien hat Pläne angekündigt, soziale Medien für Personen unter 16 Jahren zu verbieten, und schließt sich damit einer wachsenden Liste von Ländern an, die mit den Auswirkungen von Online-Plattformen auf junge Menschen zu kämpfen haben. Die Ankündigung, die von Premierminister Pedro Sánchez auf dem World Governments Summit in Dubai am Dienstag gemacht wurde, ist Teil einer umfassenderen Anstrengung, Kinder vor dem zu schützen, was er laut BBC World als den "digitalen Wilden Westen" bezeichnete.
Das vorgeschlagene Verbot, das die Zustimmung des Parlaments erfordert, ist ein Element einer Reihe von Änderungen, die darauf abzielen, Führungskräfte von Unternehmen für "illegale oder schädliche Inhalte" auf ihren Plattformen zur Rechenschaft zu ziehen, berichtete BBC World. Australien hat im vergangenen Jahr ein ähnliches Verbot eingeführt, und sein Erfolg wird von anderen Nationen, darunter Frankreich, Dänemark und Österreich, die ebenfalls entsprechende Maßnahmen angekündigt haben, genau beobachtet, so BBC World.
In anderen Technologie-Nachrichten wurden die französischen Büros von Elon Musks Social-Media-Plattform X von der Cybercrime-Einheit der Pariser Staatsanwaltschaft durchsucht. Die Razzia war Teil einer Untersuchung wegen des Verdachts auf Straftaten, darunter unrechtmäßige Datenextraktion und Beihilfe zum Besitz von Kinderpornografie, so BBC Technology. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass sowohl Musk als auch die ehemalige X-Chefin Linda Yaccarino zu Anhörungen im April vorgeladen worden seien, berichtete BBC Technology. Musk reagierte auf X und bezeichnete die Razzia als "politischen Angriff", so BBC Technology. Unabhängig davon leitete das britische Information Commissioner's Office (ICO) eine Untersuchung gegen Musks KI-Tool Grok wegen seines "Potenzials zur Erzeugung von schädlichen sexualisierten Bild- und Videoinhalten" ein, berichtete BBC Technology.
China hat ein Verbot von versteckten Autotürgriffen bei Elektrofahrzeugen (EVs) erlassen und ist damit das erste Land, das die von Tesla populär gemachte Bauweise verbietet. Die Entscheidung folgt auf Sicherheitsbedenken, die durch tödliche Vorfälle mit Xiaomi-EVs ausgelöst wurden, bei denen Stromausfälle im Verdacht standen, das Öffnen der Türen zu verhindern, so BBC Technology. Gemäß den neuen Vorschriften müssen Autos sowohl innerhalb als auch außerhalb der Türen eine mechanische Entriegelung haben, um verkauft werden zu können, so staatliche Medien. Die neuen Regeln sollen am 1. Januar 2027 in Kraft treten, so BBC Technology.
Inzwischen ist ein neues soziales Netzwerk namens Moltbook entstanden, das eher für KI als für Menschen konzipiert ist. Moltbook, das Ende Januar von Matt Schlicht, dem Leiter der Handelsplattform Octane AI, ins Leben gerufen wurde, ermöglicht es KI, zu posten, zu kommentieren und Gemeinschaften zu bilden, die als "Submolts" bekannt sind, so BBC Technology. Menschen sind "willkommen, die Aktivitäten von Moltbook zu beobachten", dürfen aber keine Beiträge verfassen. Die Plattform, die Reddit ähnelt, rühmt sich mit 1,5 Millionen Nutzern und beherbergt Tausende von Gemeinschaften, die verschiedene Themen diskutieren, so BBC Technology.
In Australien wurde ein 13-jähriger Junge namens Austin Appelbee für seinen Mut gefeiert, nachdem er stundenlang geschwommen war, um Hilfe für seine Familie zu holen, die aufs Meer hinausgespült worden war. Appelbee, der die Erfahrung als "wirklich beängstigend" bezeichnete, schwamm vier Stunden lang, um das Ufer zu erreichen, nachdem seine Mutter, sein Bruder und seine Schwester sich an zwei Paddleboards festklammerten, so BBC World. "Ich dachte nicht, dass ich ein Held bin - ich habe einfach getan, was ich getan habe", sagte Appelbee der BBC. Seine Mutter, Joanne, befürchtete, dass er es nicht schaffen würde, da die Wellen immer höher wurden und das Licht zu schwinden begann. Die Familie wurde schließlich gerettet, nachdem Joanne das Rettungsboot entdeckt hatte, so BBC World.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment