Laura Fernández, eine rechtspopulistische Politikerin, gewann die Präsidentschaftswahlen in Costa Rica mit einem Erdrutschsieg und verschob Lateinamerika weiter nach rechts. Laut The Guardian folgte die Wahl auf Fernández' Versprechen, hart gegen die zunehmende Gewalt im Zusammenhang mit dem Kokainhandel vorzugehen.
In anderen Nachrichten versprach Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, diese Woche humanitäre Hilfe nach Kuba zu schicken, trotz der Bemühungen Washingtons, dem Inselstaat den Zugang zu Öl zu verwehren. Sheinbaum erklärte, Mexiko prüfe alle diplomatischen Wege, um Treibstoff an das kubanische Volk zu liefern, berichtete The Guardian. Dieser Schritt erfolgte, nachdem der ehemalige Präsident Trump eine Anordnung unterzeichnet hatte, die Zölle auf Länder androhte, die Öl an Kuba verkaufen.
In den Vereinigten Staaten blockierte unterdessen ein Bundesrichter die Trump-Regierung daran, bis zu 350.000 Haitianern den vorübergehenden Schutzstatus (TPS) zu entziehen. Richterin Ana Reyes erließ eine einstweilige Verfügung, die Kristi Noem, die US-Heimatschutzministerin, daran hinderte, ihre Entscheidung zur Aufhebung des TPS umzusetzen, der es Haitianern erlaubt, inmitten der Unruhen in ihrer Heimat legal in den USA zu leben und zu arbeiten, so The Guardian.
Ebenfalls in den USA wurde Júnior Pena, ein rechtsgerichteter brasilianischer Influencer, der Donald Trumps Vorgehen gegen Einwanderung unterstützte, von ICE-Agenten in New Jersey verhaftet. Pena, dessen vollständiger Name Eustáquio da Silva Pena Júnior ist, hatte in einer kürzlich veröffentlichten Videobotschaft seine Unterstützung für Trump erklärt und fälschlicherweise behauptet, dass alle aufgegriffenen Migranten, einschließlich der Brasilianer, Gauner seien, berichtete The Guardian. Pena soll seit 2009 in den USA leben.
Weltweit kam eine neue Studie der Genfer Akademie für Internationales Humanitäres Recht und Menschenrechte zu dem Schluss, dass das Völkerrecht zur Begrenzung der Auswirkungen von Kriegen an einem Wendepunkt steht. Die Studie, die 23 bewaffnete Konflikte in den letzten 18 Monaten untersuchte, ergab, dass mehr als 100.000 Zivilisten getötet wurden, während Folter und Vergewaltigung nahezu straflos begangen werden, berichtete The Guardian. Die Studie beschrieb die Todesfälle.
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