Internationales Recht unter Druck, da zivile Opfer in Konflikten in die Höhe schnellen
Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass das internationale Recht, das die Auswirkungen von Kriegen mildern soll, sich seinem Bruchpunkt nähert, da die Zahl der zivilen Opfer in bewaffneten Konflikten sprunghaft ansteigt. Die Genfer Akademie für Internationales Humanitäres Recht und Menschenrechte führte eine umfassende Untersuchung von 23 Konflikten in den letzten 18 Monaten durch und stellte fest, dass über 100.000 Zivilisten getötet wurden, wobei Folter und Vergewaltigung nahezu straflos blieben.
Die Studie hob einen besorgniserregenden Trend hervor, dass Kriegsverbrechen außer Kontrolle geraten. Der Bericht betonte die dringende Notwendigkeit, die Aushöhlung internationaler Rechtsnormen in Konfliktzonen weltweit anzugehen.
In anderen globalen Entwicklungen wurde ein 13-jähriger australischer Junge, Austin Appelbee, für seinen Mut gefeiert, nachdem er stundenlang geschwommen war, um Hilfe für seine Familie zu holen, die vor der Westküste Australiens ins Meer gespült worden war. Laut BBC schwamm Appelbee vier Stunden lang, nachdem seine Mutter Joanne, sein Bruder Beau und seine Schwester Grace sich an zwei Paddleboards festklammerten. "Ich dachte nicht, dass ich ein Held bin - ich habe einfach getan, was ich getan habe", sagte Appelbee der BBC. Seine Mutter befürchtete, er würde es nicht an Land schaffen.
In China wurden unterdessen neue Vorschriften für Elektrofahrzeuge (EVs) eingeführt. China verbot versteckte Autotürgriffe an Elektrofahrzeugen und war damit das erste Land, das dies tat, so BBC Technology. Die neuen Regeln, die am 1. Januar 2027 in Kraft treten sollen, schreiben vor, dass Autos sowohl innen als auch außen über eine mechanische Entriegelung verfügen müssen. Diese Entscheidung folgte auf Sicherheitsbedenken nach tödlichen Vorfällen mit Xiaomi-Elektrofahrzeugen, bei denen vermutet wurde, dass Stromausfälle das Öffnen der Türen verhinderten.
Im Nahen Osten durfte eine kleine Anzahl kranker und verwundeter Palästinenser am Montag den Grenzübergang Rafah nach Ägypten passieren, berichtete The Guardian. Die Wiedereröffnung nach mehr als 20 Monaten Schließung ermöglichte es einer begrenzten Anzahl von Menschen, sich medizinisch behandeln zu lassen. Ägyptische Beamte gaben an, dass etwa 150 Menschen das Gebiet verlassen und 50 einreisen sollten. Reuters berichtete jedoch, dass bis zum Einbruch der Dunkelheit nur 12 Palästinensern die Wiedereinreise gestattet wurde.
Madagaskar kämpfte mit den Auswirkungen des tropischen Wirbelsturms Fytia, der mindestens drei Todesopfer forderte und fast 30.000 Menschen betraf, berichtete The Guardian. Der Sturm brachte starke Regenfälle mit sich, wobei Schätzungen darauf hindeuten, dass in den kommenden Tagen über 40.000 Häuser überschwemmt werden könnten.
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