US-Repräsentantenhaus verabschiedet Ausgabenpaket von 1,2 Billionen Dollar, kolumbianische und mexikanische Präsidenten sorgen für Schlagzeilen
Washington D.C. – Das US-Repräsentantenhaus hat am Dienstag ein Ausgabenpaket in Höhe von 1,2 Billionen Dollar verabschiedet, um einen teilweisen Regierungsstillstand zu beenden, während die internationalen Beziehungen Entwicklungen in Kolumbien und Mexiko erlebten.
Die überparteiliche Gesetzgebung, die mit einer knappen Mehrheit von 217 zu 214 Stimmen im von den Republikanern kontrollierten Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, stellt laut Al Jazeera die Finanzierung wichtiger Bundesprogramme bis zum 30. September wieder her. Das Ministerium für Innere Sicherheit wird jedoch im Rahmen der aktuellen Vereinbarung nur für zwei Wochen finanziert.
In anderen Nachrichten traf sich der kolumbianische Präsident Gustavo Petro mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus und legte damit monatelange feindselige Bemerkungen beiseite. Laut The Guardian endete das Treffen mit einer Vereinbarung zur Bekämpfung des Drogenhandels. Die beiden Staats- und Regierungschefs hatten zuvor Beleidigungen ausgetauscht, die von Anschuldigungen, ein "kranker Mann" und ein "Drogenhandelsführer" zu sein, bis hin zu der Behauptung reichten, der andere sei ein "Komplize des Völkermords mit einem senilen Gehirn". The Guardian berichtete, dass das Treffen mit Höflichkeiten, Autogrammen und einer "Maga-Kappe" endete.
Unterdessen versprach die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum, humanitäre Hilfe nach Kuba zu schicken, trotz der Bemühungen Washingtons, den Zugang der Insel zu Öl zu beschränken. The Guardian berichtete, dass Sheinbaum sagte, Mexiko prüfe alle diplomatischen Wege, um Treibstoff an das kubanische Volk zu schicken, nachdem Trump eine Anordnung unterzeichnet hatte, die mit Zöllen auf Länder drohte, die Öl an Kuba verkaufen.
Diese internationalen Entwicklungen finden inmitten anhaltender geopolitischer Spannungen statt, darunter der anhaltende Konflikt im Sudan, wo das Militär kürzlich eine jahrelange Blockade der Rapid Support Forces (RSF) in Kadugli, der Hauptstadt von Süd-Kordofan, durchbrochen hat, wie Al Jazeera berichtet. Das Militär bezeichnete dies als seinen zweiten großen Vorstoß in der Region Kordofan innerhalb von weniger als einer Woche.
Die Lage in Venezuela ist ebenfalls weiterhin komplex, da viele exilierte Venezolaner zögern, nach Hause zurückzukehren, obwohl Präsident Nicolas Maduro im Januar von der Macht entfernt wurde, wie Al Jazeera berichtet. Luis Peche, ein 31-jähriger Politikberater, der 2025 aus Caracas floh, sagte gegenüber Al Jazeera, dass es immer noch zu gefährlich sei, zurückzukehren.
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