Globale Krisen entfalten sich: Von Bedenken wegen Kriegsverbrechen bis hin zu humanitären Bemühungen
Das Völkerrecht, das die Auswirkungen von Kriegen mildern soll, steht laut einer neuen Studie der Genfer Akademie für Internationales Humanitäres Recht und Menschenrechte kurz vor dem Zusammenbruch, da Konflikte auf der ganzen Welt toben. Die Studie, die 23 bewaffnete Konflikte in den letzten 18 Monaten untersuchte, schätzt, dass über 100.000 Zivilisten getötet wurden, wobei Folter und Vergewaltigung nahezu straflos verübt werden, berichtete The Guardian.
Unterdessen forderte in Brasilien ein Busunglück im Bundesstaat Alagoas mindestens 16 Todesopfer, darunter vier Kinder, berichtete Al Jazeera. Der Bus, der etwa 60 Passagiere beförderte, die von einem religiösen Festival zurückkehrten, kippte am Dienstag in einer Kurve im ländlichen Landesinneren um. Laut Behörden wurden einige Passagiere aus dem Bus geschleudert, während andere in den Trümmern eingeklemmt waren.
In anderen Nachrichten versprach Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, Kuba humanitäre Hilfe zu schicken, trotz der Bemühungen der Vereinigten Staaten, den Zugang der Insel zu Öl einzuschränken, berichtete The Guardian. Sheinbaum erklärte, dass Mexiko alle diplomatischen Wege prüfe, um Treibstoff nach Kuba zu schicken.
Zusätzlich zu den globalen Turbulenzen beschrieben palästinensische Frauen, die aus Ägypten über den Grenzübergang Rafah nach Gaza zurückkehrten, eine "Reise des Grauens", so Al Jazeera. Die Frauen berichteten, von ihren Kindern getrennt, gefesselt, mit verbundenen Augen versehen und stundenlang von israelischen Streitkräften verhört worden zu sein. Nur einer kleinen Anzahl von Frauen und Kindern wurde am Montag die Einreise nach Gaza gestattet.
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine geht weiter, wobei jüngste Berichte auf Verluste auf beiden Seiten hindeuten, berichtete Al Jazeera. Bei einem russischen Angriff auf Saporischschja wurden laut dem regionalen Gouverneur Iwan Fedorow mindestens zwei Teenager getötet und neun weitere verletzt. Der Angriff beschädigte vier Hochhauswohngebäude. In der von Moskau besetzten Stadt Nowa Kachowka wurden Berichten zufolge drei Menschen durch ukrainischen Beschuss getötet.
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