Disney ernennt neuen CEO inmitten von Veränderungen in der Medienlandschaft, während politische und soziale Spannungen zunehmen
Josh D'Amaro, Vorsitzender von Disney Experiences, wurde laut mehreren Nachrichtenquellen zum neuen CEO von Disney ernannt und tritt am 18. März die Nachfolge von Bob Iger an. Igers Ausscheiden markiert das Ende seiner zweiten Amtszeit an der Spitze des Unternehmens, die 2022 mit dem Ziel begann, finanzielle Verluste zu beheben. Der Übergang erfolgt inmitten des politischen Drucks, dem Medienunternehmen ausgesetzt sind, und breiterer gesellschaftlicher Bedenken hinsichtlich Intimität und potenzieller Kartellprobleme innerhalb der Technologie- und Unterhaltungsbranche.
D'Amaro, ein 28-jähriger Disney-Veteran, wird die bedeutende globale Expansion innerhalb der Vergnügungsparksparte des Unternehmens zugeschrieben, die er zuvor leitete. BBC Business berichtete, dass D'Amaros Ernennung erfolgt, nachdem Iger das Unternehmen umstrukturiert und seine Streaming-Herausforderungen gemeistert hat. Iger drückte sein Vertrauen in D'Amaros Fähigkeit aus, Disney voranzubringen.
Der Führungswechsel bei Disney fällt mit einer verstärkten Kontrolle anderer großer Medien- und Technologieunternehmen zusammen. Netflix-CEO Ted Sarandos sagte kürzlich vor einem Unterausschuss des Senats bezüglich des Versuchs des Unternehmens aus, Warner Bros. Discovery zu kaufen, berichtete The Verge. Die geplante Übernahme ist mit Bedenken hinsichtlich potenzieller Kartellprobleme und Anschuldigungen republikanischer Senatoren konfrontiert, übermäßig "woke" Inhalte zu produzieren. Ein konkurrierendes Angebot von Paramount Skydance verkompliziert den Übernahmeprozess zusätzlich.
Über die Medienlandschaft hinaus wirkt sich eine wachsende Intimitätskrise in den Vereinigten Staaten auf jüngere Generationen aus. Wired berichtete über steigende Raten von Singles, Einsamkeit und Depressionen, insbesondere bei der Generation Z, trotz zunehmender Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme durch Technologie. Justin Garcia, Executive Director des Kinsey Institute, argumentiert, dass die digitale Welt unser Verlangen nach Intimität unterdrückt und fehlleitet, wie in seinem Buch "The Intimate Animal" untersucht wird.
Darüber hinaus berichtete Vox über eine mögliche Verschiebung der politischen Ansichten der Generation Z, insbesondere in Bezug auf die Außenpolitik. Laut Rachel Janfaza, Gründerin von The Up and Up, könnte der Wunsch der Generation Z nach weniger Kriegen ein Faktor für ihre sich entwickelnden politischen Präferenzen sein. Dies geschieht, während der ehemalige Präsident Donald Trump weiterhin mit kontroversen außenpolitischen Vorschlägen Schlagzeilen macht.
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