Französische Staatsanwälte haben am Dienstagmorgen die Büros von Elon Musks Social-Media-Plattform X durchsucht und den milliardenschweren Eigentümer zu einer Anhörung im April vorgeladen, wie Time berichtet. Die Durchsuchung, die von der Cyberkriminalitätseinheit der Pariser Staatsanwaltschaft zusammen mit der französischen nationalen Cyber-Einheit und Europol durchgeführt wurde, stellt eine Eskalation der laufenden Untersuchung gegen X wegen des Verdachts auf Missbrauch von Algorithmen, Vorwürfen im Zusammenhang mit Deepfake-Bildern und Bedenken hinsichtlich von Beiträgen dar, die vom KI-Chatbot der Plattform, Grok, generiert wurden.
Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte, dass die Durchsuchung darauf abziele, die Einhaltung des französischen Rechts durch X sicherzustellen, insbesondere in Bezug auf Grok, der laut Chefanklägerin Laure Beccuau zur Verbreitung illegaler Inhalte geführt habe, wie Time berichtet.
In einer separaten Entwicklung berichtete NPR, dass die syrische Regierung Schritte unternommen habe, um jüdisches Eigentum zurückzugeben. Im Dezember übertrug die syrische Regierung die Kontrolle über jüdische Stätten an die jüdische Kulturerbeorganisation des syrisch-amerikanischen Kantors Henry Hamra, so NPR. Hamra ist mit der Zentralen Synagoge von Aleppo verbunden, die einst das Zentrum einer blühenden jüdischen Gemeinde in der nordsyrischen Stadt war.
Unterdessen berichtete Time auch über die Situation haitianischer Einwanderer in den Vereinigten Staaten. Ein Bundesrichter blockierte am Montag vorübergehend die Entscheidung der Trump-Regierung, Haitis Status als vorübergehend geschützter Status (Temporary Protected Status, T.P.S.) zu beenden, ein Einwanderungsprogramm, das es Migranten aus Ländern, die von Kriegen oder Naturkatastrophen betroffen sind, erlaubt, sich vorübergehend in den USA aufzuhalten, so Time. Die Beendigung, die am Dienstag in Kraft treten sollte, hätte bedeutet, dass über 300.000 Haitianer über Nacht ihren legalen Status verloren hätten. Die Trump-Regierung hat bereits angekündigt, Berufung einzulegen, was viele Haitianer das Schlimmste befürchten lässt. Time zitierte einen Haitianer mit den Worten: "Wir können es uns nicht leisten, so zu leben, als wäre es eine normale Zeit, denn das ist sie nicht."
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment