Hier ist ein Nachrichtenartikel, der die bereitgestellten Informationen zusammenfasst:
Tech-Giganten im Visier: Kartellrecht, Inhalte und Ressourcennutzung im Fokus
Washington, D.C. – Mehrere große Technologieunternehmen sahen sich diese Woche einer verstärkten Kontrolle durch US-amerikanische und internationale Behörden ausgesetzt, wobei Bedenken von Kartellrechtsverstößen über Inhaltsmoderation bis hin zur Ressourcenverknappung angesprochen wurden.
Netflix Co-CEO Ted Sarandos sagte am Dienstag, den 4. Februar 2026, vor dem Unterausschuss für Kartellrecht, Wettbewerbspolitik und Verbraucherrechte des Justizausschusses des Senats über die potenziellen Wettbewerbsauswirkungen einer geplanten Fusion mit Warner Bros. Discovery (WBD) aus. Laut Ars Technica wollte Sarandos den Unterausschuss davon überzeugen, dass die Fusion nicht zu höheren Preisen für die Verbraucher führen würde. Er deutete an, dass Nutzer ihren Dienst kündigen könnten, wenn die Fusion zu teuer würde. Ein republikanischer Senator beschuldigte Netflix laut The Verge, die "woke-sten Inhalte in der Geschichte der Welt" zu produzieren.
Unterdessen reichte das Justizministerium (DOJ) eine Anschlussberufung in seinem Kartellverfahren gegen Google ein, wie Stevie Bonifield von The Verge am 3. Februar 2026 berichtete. Die Kartellrechtsabteilung des DOJ gab die Anschlussberufung auf X, ehemals Twitter, bekannt, nachdem Google im vergangenen Monat seine eigene Berufung eingelegt hatte. In dem Fall geht es um Googles angebliche Suchmonopol.
In Europa wurde das Pariser Büro von X von französischen Strafverfolgungsbehörden im Rahmen einer Untersuchung illegaler Inhalte durchsucht, wie Ars Technica berichtete. Elon Musk wurde ebenfalls zur Vernehmung vorgeladen. Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte, dass die einjährige Untersuchung kürzlich ausgeweitet wurde, weil der Grok-Chatbot angeblich Holocaust-Leugnungen und sexuell explizite Deepfakes verbreitet. Europol unterstützt die französischen Behörden bei den Ermittlungen, die eine Reihe von mutmaßlichen Straftaten im Zusammenhang mit der Funktionsweise und Nutzung der Plattform betreffen, darunter die Verbreitung illegaler Inhalte und andere Formen von Online-Kriminalität.
Neben Inhalten und Wettbewerb wurde auch die steigende Nachfrage nach Metallen hervorgehoben, die für die Technologie benötigt werden. MIT Technology Review berichtete, dass die Nachfrage nach Nickel, Kupfer und Seltenen Erden inmitten des explosionsartigen Wachstums von metallintensiven Rechenzentren, Elektroautos und Projekten für erneuerbare Energien rapide steigt. In dem Artikel wurde festgestellt, dass die Produktion dieser Metalle immer schwieriger und teurer wird, weil die Bergleute bereits die besten Ressourcen ausgebeutet haben. Er nannte das Beispiel der Eagle Mine in der Upper Peninsula von Michigan, wo die Nickelkonzentration sinkt und bald zu niedrig sein könnte, um den Abbau zu rechtfertigen, selbst wenn Autohersteller das Metall für Batterien von Elektrofahrzeugen benötigen. Der Bericht besagt, dass die Biotechnologie eine Lösung bieten könnte.
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