Tech-Giganten und Unterhaltungsgrößen im Visier an mehreren Fronten
Mehrere prominente Persönlichkeiten und Unternehmen der Technologie- und Unterhaltungsbranche gerieten diese Woche unter Beschuss, der von rechtlichen Ermittlungen und finanziellen Bedenken bis hin zu öffentlicher Kritik reichte.
Französische Staatsanwälte durchsuchten am Dienstagmorgen die Büros von Elon Musks Social-Media-Plattform X, wie Time berichtete. Die Cybercrime-Einheit der Pariser Staatsanwaltschaft führte die Durchsuchung zusammen mit der französischen nationalen Cyber-Einheit und Europol im Rahmen einer laufenden Untersuchung gegen X durch. Die Untersuchung konzentriert sich auf den Verdacht des Missbrauchs von Algorithmen, Vorwürfe im Zusammenhang mit Deepfake-Bildern und Bedenken hinsichtlich von Beiträgen, die von Xs KI-Chatbot Grok generiert wurden. Die Staatsanwaltschaft forderte Musk außerdem auf, im April an einer Anhörung teilzunehmen, wie Time berichtete. Chefanklägerin Laure Beccuau erklärte, die Durchsuchung ziele darauf ab, die Einhaltung des französischen Rechts durch X sicherzustellen, insbesondere in Bezug auf Grok, der ihrer Aussage nach zur Verbreitung problematischer Inhalte geführt habe.
Unterdessen sagte Netflix-CEO Ted Sarandos vor einem Unterausschuss des Senats über den Versuch des Unternehmens aus, einen großen Teil von Warner Bros. Discovery zu übernehmen, wie mehrere Nachrichtenquellen berichteten. Die Anhörung befasste sich mit Bedenken hinsichtlich potenzieller Kostensteigerungen für die Verbraucher. Republikanische Senatoren warfen Netflix außerdem vor, übermäßig "woke" Inhalte zu produzieren, insbesondere da das Unternehmen mit einem konkurrierenden Angebot von Paramount Skydance konfrontiert ist, wie The Verge berichtete.
In anderen Nachrichten dementierte J.K. Rowling, Jeffrey Epstein zur Broadway-Premiere von "Harry Potter and the Cursed Child" im Jahr 2018 eingeladen zu haben, wie Variety berichtete. Rowling stellte klar, dass Epstein zwar eine Einladung erhalten habe, diese aber von den Produzenten der Show auf Wunsch einer Mitarbeiterin, Peggy Siegal, ohne Rowlings Wissen oder Beteiligung verschickt worden sei. Diese Dementi folgte auf Online-Spekulationen, die durch die Veröffentlichung von Epstein-Akten angeheizt wurden, wie Variety und DOJ-Dokumente berichten.
Auch in der Unterhaltungswelt äußerte Timothée Chalamet den Wunsch, die Pariser Premiere seines Films "Marty Supreme" wäre für die Fans kostenlos gewesen. "Ich hätte es gerne kostenlos gehabt: Ich weiß, dass euch viel berechnet wurde", sagte Chalamet laut Variety.
In Bezug auf die Besetzung haben Daryl McCormack, Mia McKenna-Bruce, Chris O'Dowd und Mark Rylance der Sprecherbesetzung von Octavio Rodriguez' Animationsfilm "On the Edge" beigetreten, wie Variety berichtete. Zur Besetzung gehören außerdem Anna Maxwell Martin, Paterson Joseph und Vincent Tong.
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