Netflix im Visier wegen Inhalten und möglicher Fusion; DOJ legt Berufung gegen Google-Urteil ein
Washington, D.C. – Netflix sah sich diese Woche von mehreren Seiten Kritik ausgesetzt, darunter eine Anhörung im Kongress, die sich mit den Inhalten des Unternehmens und einer möglichen Fusion mit Warner Bros. Discovery (WBD) befasste. Gleichzeitig setzte das Justizministerium (DOJ) seinen Kartellrechtsstreit mit Google fort und legte Berufung gegen ein Urteil in seinem Fall wegen Suchmonopol an.
Am Dienstag sagte Netflix Co-CEO Ted Sarandos vor dem Unterausschuss für Kartellrecht, Wettbewerbspolitik und Verbraucherrechte des Justizausschusses des Senats aus und ging auf Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsauswirkungen einer möglichen Transaktion zwischen Netflix und Warner Bros. ein. Laut Ars Technica konzentrierte sich die Anhörung mit dem Titel "Examining the Competitive Impact of the Proposed Netflix-Warner Brothers Transaction" auf die Befürchtung, dass eine Fusion aufgrund des geringeren Wettbewerbs zu höheren Preisen für die Verbraucher führen könnte. Sarandos versuchte, den Unterausschuss davon zu überzeugen, dass die Fusion keine negativen Auswirkungen auf die Verbraucher haben würde. Er deutete an, dass die Nutzer ihren Dienst kündigen könnten, wenn die Fusion zu teuer würde, berichtete Ars Technica.
Unabhängig davon warfen Republikaner im Ausschuss Netflix vor, übermäßig "woke" Inhalte zu produzieren. The Verge berichtete, dass ein republikanischer Senator Netflix speziell beschuldigte, "die woken Inhalte in der Geschichte der Welt" zu erstellen.
Unterdessen reichte das DOJ eine Gegenberufung in seinem Kartellverfahren gegen Google ein, wie die DOJ Antitrust Division in einem Post auf X bekannt gab, so The Verge. Google hatte im vergangenen Monat seine eigene Berufung in dem Fall eingelegt. Die Berufung des DOJ beanstandet die Entscheidungen über die Rechtsmittel in dem Fall, berichtete Stevie Bonifield von The Verge.
Diese Ereignisse ereigneten sich vor dem Hintergrund einer zunehmenden Kontrolle von Technologieunternehmen und ihrer Marktmacht. MIT Technology Review hob die wachsende Nachfrage nach Metallen wie Nickel und Kupfer hervor, die für Technologien wie Elektrofahrzeuge und Rechenzentren unerlässlich sind, sowie die Herausforderungen bei der Sicherung dieser Ressourcen. Darüber hinaus äusserte die Publikation Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von KI bei der Erstellung von Inhalten, auch durch Regierungsbehörden, und des Potenzials dieser Technologie, das Vertrauen zu untergraben. Eine letzte Woche veröffentlichte Geschichte brachte mich an den Rand des Wahnsinns. Sie liess mich auch erkennen, dass die Werkzeuge, die uns als Heilmittel für diese Krise verkauft wurden, kläglich versagen. Am Donnerstag berichtete ich über die erste Bestätigung, dass das US-Heimatschutzministerium, dem Einwanderungsbehörden angehören, KI-Videogeneratoren von Google und Adobe verwendet, um Inhalte zu erstellen, die es mit der Öffentlichkeit teilt. Die Nachricht kommt, da Einwanderungsbehörden die sozialen Medien überschwemmt haben.
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