Von Pinterest entlassene Ingenieure wegen Verfolgung von Entlassungen
Laut BBC Business hat Pinterest zwei Ingenieure entlassen, weil sie ein Tool entwickelt hatten, um zu verfolgen, welche Mitarbeiter von den jüngsten Entlassungen betroffen waren. Das Unternehmen hatte kürzlich den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt, von dem etwa 15 % der Belegschaft, also etwa 700 Stellen, betroffen sind, als Teil einer Verlagerung hin zu einem "KI-orientierten Ansatz", wie aus einer E-Mail von Chief Executive Bill Ready hervorgeht, die auf LinkedIn veröffentlicht wurde.
Die Ingenieure sollen "eigene Skripte geschrieben haben, mit denen sie unbefugt auf vertrauliche Unternehmensinformationen zugegriffen haben, um die Standorte und Namen aller entlassenen Mitarbeiter zu ermitteln", berichtete BBC Business. Pinterest hatte nicht öffentlich bekannt gegeben, welche Teams oder Mitarbeiter von den Entlassungen betroffen waren.
Die Entlassungen erfolgten inmitten breiterer Nachrichten aus dem Technologie- und Wirtschaftssektor. Netflix und Warner Bros. Discovery sahen sich im US-Senatsausschuss für Kartellrecht einer Prüfung hinsichtlich der geplanten 82-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Netflix ausgesetzt, berichtete BBC Business. Gesetzgeber äußerten Bedenken hinsichtlich des eingeschränkten Wettbewerbs, potenzieller Preiserhöhungen und der Zukunft der Kinos, falls die Fusion zustande kommt. Der Deal wird derzeit vom Justizministerium (DoJ) geprüft.
In anderen juristischen Nachrichten blockierte ein Bundesrichter die Entscheidung der Trump-Regierung, den vorübergehenden Schutzstatus von bis zu 350.000 Haitianern aufzuheben, wie The Guardian berichtete. Richterin Ana Reyes erließ eine einstweilige Verfügung, die den US-Heimatschutzminister daran hindert, die Entscheidung umzusetzen, die es Haitianern erlaubt hätte, legal in den Vereinigten Staaten zu leben und zu arbeiten.
Al Jazeera berichtete über durchgesickerte Audioaufnahmen aus den Epstein-Akten, die darauf hindeuten, dass der ehemalige britische Premierminister Tony Blair nach seinem Ausscheiden aus dem Amt große Summen Geldes für Beratungsleistungen verdiente. Blairs Büro teilte Al Jazeera mit, dass die in den Audioaufnahmen genannten Zahlen "Unsinn" seien.
The Guardian hob auch den Aufstieg von Vorhersagemärkten hervor, auf denen Einzelpersonen auf verschiedene Weltereignisse wetten können. Der Artikel zitierte ein Beispiel für jemanden, der kurz vor dem Sturz von Nicolás Maduro durch Donald Trump Wetten platziert hatte und damit fast 500.000 Dollar einnahm.
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