Die Goldpreise erlebten wilde Schwankungen und erholten sich am Mittwoch auf über 5.000 US-Dollar pro Unze, nachdem das US-Militär eine iranische Drohne abgeschossen hatte, was die geopolitischen Spannungen neu entfachte. Der Preisanstieg folgte auf Tage scharfer Rückgänge und platzierte Gold laut BBC Business etwa 80 US-Dollar höher als zur gleichen Zeit im Vorjahr.
Der Anstieg spiegelt den Status von Gold als "sicherer Hafen" für Investoren in Zeiten der Unsicherheit wider. Mehrere Nachrichtenquellen berichteten, dass der Drohnenvorfall Investoren zu dem Edelmetall trieb. Der Goldpreis war zuvor durch rasche Änderungen in der US-Handelspolitik, anhaltende geopolitische Unsicherheit und Konflikte sowie durch die Erhöhung der Bullionkäufe durch die Zentralbanken auf Rekordhöhen getrieben worden.
Die jüngste Volatilität bei Edelmetallen betraf auch Silber. CBS News berichtete, dass die Silberpreise in den letzten Wochen stark gestiegen sind und Ende Januar sogar die Marke von 100 US-Dollar pro Unze überschritten haben. Obwohl sich der Preis seither moderiert hat, scheint Silber wieder auf dem Weg nach oben zu sein, da immer mehr Investoren "den Dip kaufen". Silber wird immer noch zu etwa dem Dreifachen des Preises gehandelt, den es Anfang 2025 hatte.
Analysten prognostizieren laut BBC Business eine anhaltende Volatilität auf dem Edelmetallmarkt aufgrund bevorstehender Zinsentscheidungen, Wahlen und anhaltender internationaler Spannungen. Die Nominierung von Kevin Warsh als Vorsitzender der Federal Reserve trug laut mehreren Nachrichtenquellen ebenfalls zum jüngsten Preisverfall bei Gold bei.
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