Trump-Regierung sieht sich mit Rückschlägen an mehreren Fronten konfrontiert
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump sah sich diese Woche einer Reihe von Herausforderungen gegenüber, die von juristischen Rückschlägen über internationale Handelsverhandlungen bis hin zur Überprüfung prominenter Persönlichkeiten mit Verbindungen zur Regierung reichten.
Ein Bundesrichter blockierte die Trump-Regierung daran, den vorübergehenden Schutzstatus (TPS) für bis zu 350.000 Haitianer zu beenden, ein Status, der es ihnen laut The Guardian erlaubt, legal in den Vereinigten Staaten zu leben und zu arbeiten. Richterin Ana Reyes erließ eine einstweilige Verfügung, die Heimatschutzministerin Kristi Noem daran hindert, ihre Entscheidung, den TPS für Haitianer aufzuheben, umzusetzen.
In anderen Nachrichten gab US-Grenzschutzchef Tom Homan bekannt, dass die Trump-Regierung 700 Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde aus Minnesota abziehen werde, berichtete Al Jazeera. Die Entscheidung folgte dem Tod zweier US-Bürger durch Einwanderungsbeamte in Minneapolis im Januar, so Al Jazeera.
Auf internationaler Ebene kündigte Präsident Trump ein Handelsabkommen mit Indien an und erklärte, dass Premierminister Narendra Modi versprochen habe, kein russisches Öl mehr zu kaufen und stattdessen Rohöl aus den Vereinigten Staaten und Venezuela zu beziehen, berichtete Al Jazeera. Laut Al Jazeera wurde Nicolas Maduro, der Präsident Venezuelas, Anfang Januar von US-Spezialeinheiten entführt.
Unterdessen traf sich Präsident Trump mit dem kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro im Weißen Haus und legte monatelange feindselige Bemerkungen beiseite, berichtete The Guardian. Das Treffen endete mit einer Vereinbarung zur Bekämpfung des Drogenhandels, so Präsident Trump. The Guardian merkte an, dass die Staats- und Regierungschefs zuvor Beleidigungen ausgetauscht hatten, die von "krankem Mann" und "Drogenhandelsführer" bis hin zu "Komplize des Völkermords mit einem senilen Gehirn" reichten. Das Treffen endete mit "Höflichkeiten, Autogrammen und einer Maga-Mütze", berichtete The Guardian.
Zu den Entwicklungen der Woche kam hinzu, dass eine kürzlich veröffentlichte Audioaufnahme den in Ungnade gefallenen Finanzier Jeffrey Epstein und den ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Barak dabei zeigte, wie sie über die großen Summen sprachen, die an den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair für seine Beratungsleistungen gezahlt wurden, berichtete Al Jazeera. Die vom US-Justizministerium veröffentlichte Aufnahme enthüllte, dass die Männer Blairs finanzielle Vereinbarungen in Frage stellten. Blair steht seit kurzem wieder im Rampenlicht, nachdem Trump ihn zu einem der Gründungsmitglieder des sogenannten Friedensrates ernannt hat, berichtete Al Jazeera.
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