Begrenzte Wiedereröffnung des Rafah-Grenzübergangs löst gemischte Gefühle aus, während sich andere globale Ereignisse entfalten
Der Rafah-Grenzübergang zwischen den palästinensischen Gebieten und Ägypten wurde teilweise wiedereröffnet, wodurch einer kleinen Anzahl kranker und verwundeter Palästinenser die Möglichkeit gegeben wurde, sich in Ägypten medizinisch behandeln zu lassen, wie mehrere Quellen berichten. Die Wiedereröffnung erfolgte nach mehr als 20 Monaten Schließung durch israelische Streitkräfte.
Am Montag sollten voraussichtlich etwa 150 Menschen das Gebiet verlassen und 50 einreisen, erklärten ägyptische Beamte. Reuters berichtete jedoch, dass Israel bis zum Abend nur 12 Palästinensern die Wiedereinreise gestattet hatte. Palästinenser weinten vor Freude über die Wiedereröffnung. "Wir waren erschöpft von dieser demütigenden Reise", sagte Rotana al-Riqib, eine palästinensische Frau in ihren Dreißigern, die aus Ägypten zurückkehrte, laut Al Jazeera. Emotionale Menschenmengen versammelten sich um einen Bus, der Rückkehrer zum Nasser-Krankenhaus in Khan Younis brachte, filmten und begrüßten die Ankömmlinge.
In anderen Nachrichten hielt sich der ugandische Oppositionsführer Bobi Wine fast drei Wochen nach einer umstrittenen Wahl versteckt, während ein Social-Media-Streit mit dem Stabschef des Landes eskalierte, berichtete The Guardian. Wines Aufenthaltsort ist unbekannt, seit er nach eigenen Angaben vor einer nächtlichen Razzia von Polizei und Militär in seinem Haus geflohen ist. Nach der Wahl warf Wine massiven Betrug vor und rief seine Anhänger zu Protesten auf.
In Nigeria ereignete sich eine Tragödie, wo die Sängerin Ifunanya Nwangene, 26, eine ehemalige Kandidatin bei The Voice Nigeria, starb, nachdem sie in ihrer Wohnung in Abuja von einer Schlange gebissen worden war, berichtete The Guardian. Nwangenes Tod verdeutlichte die Krise vermeidbarer Todesfälle durch Schlangenbisse und warf Fragen nach der Verfügbarkeit wirksamer Gegengifte auf. In einer letzten Nachricht an ihre Freunde schrieb Nwangene: "Bitte kommt."
In Washington, D.C., trafen sich der kolumbianische Präsident Gustavo Petro und der ehemalige US-Präsident Donald Trump unterdessen zu einem freundschaftlichen Treffen im Weißen Haus und legten monatelange feindselige Bemerkungen beiseite, so The Guardian. Das Treffen führte laut Trump zu einer Einigung zur Bekämpfung des Drogenhandels.
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