Washington Post kündigt Entlassungen und Kürzungen der Berichterstattung an
Die Washington Post hat am Mittwoch umfassende Entlassungen angekündigt, die eine deutliche Reduzierung der Berichterstattung der Zeitung über Sport und Ausland zur Folge haben. Die Stellenstreichungen werden Mitarbeiter in verschiedenen Abteilungen betreffen, wobei die Sport-, Lokal- und Auslandsredaktionen der Nachrichtenredaktion besonders betroffen sein werden, so die BBC.
Chefredakteur Matt Murray erklärte, dass die Kürzungen die Organisation "stabilisieren" würden. Die Ankündigung stieß jedoch auf Ablehnung bei den Mitarbeitern der Zeitung und einigen ehemaligen Führungskräften, von denen einer sie laut BBC als einen der "dunkelsten Tage in der Geschichte der Zeitung" bezeichnete. Die Washington Post gehört dem Milliardär Jeff Bezos, dem Gründer von Amazon.
In anderen Nachrichten: Der letzte Vertrag zur Kontrolle von Atomwaffen zwischen den USA und Russland läuft am Donnerstag aus, was laut BBC die Angst vor einem neuen Wettrüsten schürt. Der Vertrag zur Reduzierung strategischer Waffen, bekannt als "New START" und 2010 unterzeichnet, sollte dazu beitragen, einen katastrophalen Atomkrieg zu verhindern. Der Vertrag begrenzte die Anzahl der stationierten strategischen Atomsprengköpfe für jede Partei auf 1.550. Er etablierte auch eine gewisse Transparenz, einschließlich Datentransfer, Benachrichtigungen und Vor-Ort-Inspektionen. Das Auslaufen des Vertrags bedeutet faktisch das Ende der Vereinbarung, so die BBC.
Unterdessen mühte sich Netflix ab, skeptische Gesetzgeber davon zu überzeugen, dass die geplante 82-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros Discovery den Verbrauchern, Arbeitnehmern und der gesamten Unterhaltungsindustrie zugute kommen würde, so die BBC. Am Dienstag äußerten Mitglieder des Unterausschusses für Kartellrecht des US-Senats Bedenken hinsichtlich des eingeschränkten Wettbewerbs, potenzieller Preiserhöhungen und der Zukunft der Kinos, falls die Fusion zustande kommt. Der Deal, der derzeit vom Justizministerium (DoJ) geprüft wird, würde Netflix die Kontrolle über Warner Bros Discovery geben.
In der NBA tauschten die Philadelphia 76ers Jared McCain vor dem NBA-Stichtag gegen die Oklahoma City Thunder, so Fox News. Die Thunder einigten sich Berichten zufolge auf einen Tausch für Jared McCain und schickten einen Erstrunden-Pick der Rockets von 2026 und drei Zweitrunden-Picks, so ESPN. McCain war die Erstrunden-Wahl der 76ers im Draft 2024 nach einer herausragenden Saison bei Duke.
Außerdem tauschten die Dallas Mavericks Anthony Davis in einem Acht-Spieler-Tausch gegen die Washington Wizards, so Fox News. Im Gegenzug für Davis sollen die Mavericks Khris Middleton, AJ Johnson, Malaki Branham, Marvin Bagley III sowie mehrere Erstrunden- und Zweitrunden-Draft-Picks erhalten.
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