Washington Post sieht sich inmitten von Branchenveränderungen mit tiefgreifenden Einschnitten konfrontiert
Die Washington Post, eine führende Zeitung in der Hauptstadt des Landes, leitete am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, eine bedeutende Umstrukturierung ein und baute auf Geheiß von Eigentümer Jeff Bezos ein Drittel ihrer Belegschaft ab, wie NPR News berichtete. Die Entlassungen betrafen die Sportredaktion, mehrere Auslandsbüros und die Buchberichterstattung, was laut Fortune einen "brutalen Schlag für den Journalismus" darstellt.
Chefredakteur Matt Murray wandte sich in einer unternehmensweiten Online-Sitzung an die Mitarbeiter und erklärte, dass der Schritt "schmerzhaft, aber notwendig" sei, um sich an die Veränderungen in Technologie und Nutzergewohnheiten anzupassen, wie Fortune berichtete. Murray erklärte in einer Notiz an die Mitarbeiter: "Wir können nicht alles für jeden sein." Die Mitarbeiter erhielten E-Mails, aus denen hervorging, ob ihre Stellen gestrichen wurden. Gerüchte über Entlassungen kursierten bereits seit Wochen, nachdem Berichte aufgetaucht waren, dass Sportreporter die Kürzungen erwarteten.
Die Situation der Washington Post spiegelt die umfassenderen Herausforderungen in der Medienlandschaft wider, da die Medien mit der sich entwickelnden Technologie und den sich ändernden Konsumentenpräferenzen zu kämpfen haben.
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