Bundesweite Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen in Minnesota wird nach tödlichen Schusswechseln reduziert
Nach einem Anstieg der bundesweiten Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen in Minnesota, der zum Tod von zwei Personen führte, wird die Bundesregierung laut Border Czar Tom Homan unverzüglich 700 Strafverfolgungsbeamte aus dem Bundesstaat abziehen. Die Ankündigung erfolgte am Mittwoch, Wochen nach den tödlichen Schusswechseln auf Renée Good am 7. Januar und Alex Pretti am 24. Januar durch bundesweite Einwanderungsbeamte in Minneapolis.
Präsident Trump äußerte sich in einem Interview mit NBC News, das am Mittwoch ausgestrahlt wurde, zu der Situation und erklärte, dass die Lehre aus der Operation in Minnesota sei, bei der bundesweiten Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen "etwas sanfter vorzugehen". "Ich habe gelernt, dass wir vielleicht etwas sanfter vorgehen können", sagte Trump und fügte hinzu: "Aber man muss trotzdem hart sein."
Homan erklärte, dass nach der Reduzierung etwa 2.000 Beamte im Bundesstaat verbleiben würden. Er nannte auch eine "beispiellose" Zusammenarbeit zwischen den Countys als einen Faktor bei der Entscheidung, die Operation zu reduzieren.
Das harte Durchgreifen gegen Einwanderer in Minnesota dauerte bereits seit Monaten an. Paul Schnell, Commissioner des Department of Corrections, sagte gegenüber CBS News, dass es "Gespräche" mit der Bundesregierung gegeben habe, auch mit Personen, die Homan unterstellt sind, über eine mögliche Deeskalation. Schnell merkte jedoch an, dass die Details weiterhin "lückenhaft" seien und es keine unmittelbaren Anzeichen für einen Abbau der Bundeskräfte gebe.
Die verstärkte Bundespräsenz in Minnesota und die angewandten Taktiken waren nach dem Tod von Good und Pretti in die Kritik geraten. Die Ermittlungen zu den Schusswechseln dauern an.
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