Bewaffnete töten über 160 Menschen im Westen Nigerias, Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran geplant
Laut The Guardian wurden am Dienstag bei Angriffen auf zwei Dörfer im Westen Nigerias mehr als 160 Menschen getötet. Dies sind die tödlichsten bewaffneten Angriffe in diesem Jahr in dem Land. Die Angriffe ereigneten sich in den Dörfern Woro und Nuku im Bundesstaat Kwara. Ein lokaler Politiker erklärte, dass bewaffnete Männer Einwohner zusammentrieben, ihnen die Hände fesselten und sie erschossen. Das nigerianische Militär hatte im vergangenen Monat angekündigt, eine Offensive gegen terroristische Elemente im Bundesstaat Kwara gestartet zu haben, berichtete The Guardian.
In anderen Nachrichten bestätigte der iranische Außenminister Abbas Araghchi, dass am Freitag um 10 Uhr Ortszeit (06:00 GMT) in Oman Atomgespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten stattfinden sollen, berichtete Al Jazeera. Die Gespräche werden in Maskat stattfinden.
Unterdessen wurde Ryan Routh, 59, in den Vereinigten Staaten zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er zwei Monate vor den US-Präsidentschaftswahlen 2024 geplant hatte, Donald Trump zu töten, berichtete Al Jazeera. Routh wurde verurteilt, weil er sich fast 10 Stunden lang mit einem halbautomatischen Gewehr im Gebüsch eines Golfplatzes in Florida versteckt hatte, wo Trump Golf spielte, bevor er von Agenten des Secret Service entdeckt wurde.
Unabhängig davon berichtete The Guardian über den Tod der nigerianischen Sängerin Ifunanya Nwangene, 26, nach einem Schlangenbiss in ihrer Wohnung in Abuja. Nwangene, eine ehemalige Teilnehmerin von The Voice Nigeria, starb im Krankenhaus, während sie auf eine Behandlung wartete. In ihrer letzten Nachricht an Freunde schrieb Nwangene: "Bitte kommt." Ihr Tod unterstreicht die Krise vermeidbarer Todesfälle und wirft Fragen nach der Verfügbarkeit wirksamer Gegengifte in Nigeria auf.
Laut einem neuen Bericht von Human Rights Watch befindet sich die Welt außerdem in einer "demokratischen Rezession", in der fast drei Viertel der Weltbevölkerung unter autokratischen Herrschern leben, ein Niveau, das seit den 1980er Jahren nicht mehr erreicht wurde. Der Bericht nannte Missbräuche durch Persönlichkeiten wie den ehemaligen Präsidenten Trump als Beitrag zur Aushöhlung der globalen regelbasierten Ordnung.
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