Tech-Giganten und Startups verzeichnen Wachstum und Innovation in aktuellen Berichten
Mehrere Technologieunternehmen und Startups meldeten diese Woche bedeutende Entwicklungen, die von Nutzerwachstum bei KI-Plattformen über neue Finanzierungsrunden für Deep-Tech-Unternehmen bis hin zu Tools zur Bekämpfung von Internet-Linkrot reichen.
Googles KI-Chatbot Gemini übertraf im vierten Quartal 2025 750 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAUs), wie aus dem Ergebnisbericht des Unternehmens hervorgeht. Diese Zahl stellt ein deutliches Wachstum gegenüber den im Vorquartal gemeldeten 650 Millionen MAUs dar und verdeutlicht die rasche Akzeptanz von Gemini im KI-Bereich. Obwohl Gemini an Zugkraft gewinnt, liegt es immer noch hinter ChatGPT zurück, das Ende 2025 schätzungsweise rund 810 Millionen MAUs haben wird. Das Wachstum folgt auf die Einführung von Gemini 3, das laut Google ein beispielloses Maß an Reaktionsfähigkeit aufweist.
In anderen Nachrichten meldete Snap in seinem letzten Quartalsergebnis ein Umsatzwachstum, aber einen Rückgang der täglichen Nutzer. Im vierten Quartal betrug der Umsatz von Snap laut TechCrunch 1,7 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer stieg ebenfalls leicht von 3,44 US-Dollar auf 3,62 US-Dollar. Der Nettogewinn des Unternehmens betrug 45 Millionen US-Dollar, gegenüber 9 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der kostenpflichtige Abonnementdienst von Snap, Snap, generierte weiterhin erhebliche Einnahmen, wobei die Abonnentenzahl im Jahresvergleich um 71 % auf 24 Millionen stieg. Snap zielt darauf ab, seine Einnahmequellen zu diversifizieren und sich von einem Geschäftsmodell zu entfernen, das hauptsächlich Werbeeinnahmen generiert, hin zu einem Modell, bei dem es auch durch Abonnements und Hardware Geld verdienen kann.
Unterdessen schloss Mundi Ventures den Kembara Fund I mit 750 Millionen Euro ab, seinen bisher größten Deep-Tech- und Klimafonds, wie TechCrunch berichtet. Nachdem Mundi Ventures im Jahr 2024 eine Zusage von 350 Millionen Euro vom Europäischen Investitionsfonds im Rahmen der European Tech Champions Initiative erhalten hatte, schloss er die erste Tranche für Kembara ab. Aus behördlichen Unterlagen aus Spanien ging hervor, dass der auf Deep Tech ausgerichtete Fonds seinen endgültigen Abschluss sogar auf 1,25 Milliarden Euro ausdehnen könnte. Kembara-Mitbegründer und General Partner Yann de Vries merkte an, dass die Sicherung von 750 Millionen Euro in zwei Jahren als erster Fonds im aktuellen Umfeld eine Herausforderung darstellte.
Das Startup für die Überprüfung der Geschäftsidentität, Duna, sammelte eine Serie A in Höhe von 30 Millionen Euro ein und wurde damit laut TechCrunch zum bestfinanzierten europäischen Mitglied der "Stripe-Mafia". Die Finanzierungsrunde wurde von CapitalG, dem Wachstumsfonds von Alphabet, geleitet, der auch Stripe seit der gemeinsamen Leitung der Serie D im Jahr 2016 unterstützt. Duna mit Sitz in Deutschland und den Niederlanden wurde von den Stripe-Alumni Duco Van Lanschot und David Schreiber mitbegründet. Zu den Kunden gehört Plaid, das Startup hilft Fintech-Unternehmen.
In dem Bemühen, Linkrot zu bekämpfen, hat das Internet Archive laut TechCrunch ein neues WordPress-Plug-in namens Link Fixer auf den Markt gebracht. Das Internet Archive, eine gemeinnützige Organisation, die sich der Archivierung des Internets widmet, hat sich mit Automattic, dem Unternehmen hinter WordPress, zusammengetan, um das Tool zu entwickeln. Der Link Fixer wurde entwickelt, um das Problem defekter Links in Online-Artikeln zu beheben, bei denen URLs zu Fehlermeldungen oder Sackgassen führen.
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