FBI konnte aufgrund von Apples Lockdown-Modus nicht auf Journalisten-iPhone zugreifen
Laut einer kürzlich eingereichten Gerichtserklärung konnte das Federal Bureau of Investigation (FBI) nicht auf Daten vom iPhone eines Reporters der Washington Post zugreifen, nachdem das Gerät beschlagnahmt worden war. Das Telefon war durch Apples Lockdown-Modus geschützt, als Agenten es am 14. Januar aus dem Haus des Reporters beschlagnahmten, so Ars Technica.
Die Durchsuchung fand im Haus von Hannah Natanson, einer Reporterin der Washington Post, in Virginia statt. Das FBI vollstreckte einen Durchsuchungsbefehl im Rahmen einer Untersuchung gegen einen Pentagon-Auftragnehmer, dem die illegale Weitergabe geheimer Informationen vorgeworfen wird, berichtete Ars Technica.
Während das FBI nicht auf das iPhone zugreifen konnte, konnten Agenten auf Natansons Arbeitslaptop zugreifen, indem sie sie anwiesen, ihren Zeigefinger auf den Fingerabdruckleser des MacBook Pro zu legen, so Ars Technica.
In verwandten Nachrichten untersucht Immigration and Customs Enforcement (ICE) die Nutzung von Ad-Tech-Standortdaten für Ermittlungszwecke. Laut einem Bericht von Biometric Update auf Hacker News hat ICE eine Request for Information (RFI) herausgegeben, in der Informationen von Unternehmen angefordert werden, die Ad-Tech-konforme Standortdatendienste anbieten. Ziel der RFI ist es, Tools zu identifizieren, die in der Lage sind, Standortdaten und groß angelegte Analysen für Bundesermittler bereitzustellen und kriminelle, zivilrechtliche und administrative Ermittlungen im Rahmen der ICE-Mission zu unterstützen. Die RFI ist eher als Marktforschung denn als Beschaffung formuliert.
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