Internationale Nachrichtenübersicht: Anklage wegen Kindesmissbrauchs in Australien, wirtschaftliche Probleme für Wegovy-Hersteller und politische Spannungen in Uganda
Ein Australier wurde wegen Hunderten von Straftaten im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch angeklagt, während der Hersteller von Wegovy vor "schmerzhaften" Preissenkungen warnte und sich ein ugandischer Oppositionsführer inmitten eskalierender Spannungen weiterhin versteckt hielt.
In Australien wurde ein 27-jähriger Mann wegen 596 Straftaten im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch an 459 Opfern in Australien und 15 anderen Ländern angeklagt, wie die Polizei von Queensland mitteilte (BBC World). Der Mann, der sich seit Februar in Haft befand, habe Kinder in sozialen Medien und auf Gaming-Plattformen "aktiv ins Visier genommen", so die Polizei (BBC World). Die Behörden entdeckten mehr als 23.000 Videos und Bilder des mutmaßlichen Missbrauchs auf seinen elektronischen Geräten. Detective Acting Chief Superintendent Denzil Clark merkte an, dass das "Volumen" der Bilder und Videos bedeutete, dass der Identifizierungsprozess erheblichen "Zeit-, Fachkenntnis- und Engagement" erforderte (BBC World).
Unterdessen erlebte Novo Nordisk, das dänische Unternehmen, das Ozempic und Wegovy herstellt, einen Kurseinbruch von 18 %, nachdem sein Vorstandsvorsitzender vor bevorstehenden Schwierigkeiten aufgrund drastischer Preissenkungen gewarnt hatte (BBC Business). Vorstandsvorsitzender Maziar Mike Doustdar bezeichnete den Preisdruck als "beispiellos" und "schmerzhaft" (BBC Business). Das Unternehmen gab bekannt, dass es mit einem Rückgang von Gewinn und Umsatz um bis zu 13 % rechnet (BBC Business). Novo Nordisk führte die Situation auf eine Vereinbarung mit seinem Konkurrenten Eli Lilly und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zurück, die darauf abzielte, die Kosten für Medikamente zur Gewichtsreduktion für Amerikaner zu senken (BBC Business). Das Unternehmen hatte bereits Tausende von Stellenstreichungen inmitten von Warnungen vor zunehmendem Wettbewerb angekündigt (BBC Business).
In Uganda hielt sich Bobi Wine, die prominenteste Oppositionsfigur des Landes, fast drei Wochen nach einer umstrittenen Wahl weiterhin versteckt (The Guardian). Wine floh vor dem, was er als nächtliche Razzia von Polizei und Militär in seinem Haus bezeichnete (The Guardian). Sein Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt (The Guardian). Die Situation wurde durch eine hochriskante Social-Media-Fehde mit dem Militärchef des Landes weiter verkompliziert (The Guardian). Im Anschluss an die Wahl warf Wine massiven Betrug vor und rief seine Anhänger zu Protesten auf (The Guardian).
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