Laut dem Ergebnisbericht des Unternehmens für das vierte Quartal 2025 hat Googles KI-Chatbot Gemini über 750 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAUs) erreicht. Diese Zahl verdeutlicht die rasche Akzeptanz von Gemini, das sich schnell als wichtiger Akteur im KI-Sektor etabliert.
Die kürzlich veröffentlichte Zahl folgt auf die Einführung von Gemini 3, Googles bisher fortschrittlichstem Modell, das laut Unternehmensangaben Antworten mit einem beispiellosen Verständnis liefert. Im letzten Quartal meldete Google 650 Millionen monatlich aktive Nutzer für Gemini, was auf ein deutliches Wachstum in kurzer Zeit hindeutet. Während Gemini an Zugkraft gewinnt, liegt es immer noch hinter seinem größten Konkurrenten ChatGPT zurück, der Ende 2025 schätzungsweise rund 810 Millionen MAUs haben soll. Im Vergleich dazu hat Meta AI fast 500 Millionen monatlich aktive Nutzer gemeldet.
In anderen Nachrichten aus der Tech-Welt lehnte Alphabet, die Muttergesellschaft von Google, während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals am Mittwoch eine Stellungnahme zu seinem KI-Deal mit Apple ab. Die Frage eines Analysten, wie der Tech-Riese KI-Partnerschaften angeht, insbesondere die mit Apple zur Unterstützung von KI für Siri, wurde ignoriert. Diese Entscheidung deutet darauf hin, dass Alphabet noch nicht bereit ist, die potenziellen Auswirkungen dieser Partnerschaft auf sein Kerngeschäft zu erörtern, das sich zunehmend auf KI konzentriert. Die Beziehung zwischen Google und Apple war im Laufe der Jahre für beide Seiten von Vorteil. Aus den Unterlagen der Klage des Justizministeriums gegen Google geht hervor, dass der Suchmaschinenriese Apple 20 Milliarden Dollar zahlt, um die Standard-Suchmaschine auf Apple-Geräten zu sein.
Unterdessen hat Duna, ein Startup zur Überprüfung der Geschäftsidentität, das von den Stripe-Alumni Duco van Lanschot und David Schreiber gegründet wurde, eine Serie A in Höhe von 30 Millionen Euro abgeschlossen. Die Finanzierungsrunde wurde von CapitalG, dem Wachstumsfonds von Alphabet, geleitet, der auch Stripe seit der gemeinsamen Leitung der Serie D im Jahr 2016 unterstützt. Duna mit Sitz in Deutschland und den Niederlanden zählt Plaid zu seinen Kunden und unterstützt Fintech-Unternehmen. Die erfolgreiche Finanzierungsrunde des Unternehmens unterstreicht die Rolle von Stripe als "Gründerfabrik", in der ehemalige Mitarbeiter zahlreiche Startups gründen. Daniela Amodei und Gregory Brockman, Präsidenten von Anthropic bzw. OpenAI, sind ebenfalls Stripe-Alumni.
In der Welt des Risikokapitals hat Mundi Ventures ein erstes Closing in Höhe von 750 Millionen Euro für Kembara Fund I, seinen fünften und bisher größten Fonds, abgeschlossen. Der auf Deep Tech fokussierte Fonds sicherte sich 2024 eine Zusage von 350 Millionen Euro vom Europäischen Investitionsfonds im Rahmen der European Tech Champions Initiative. Eine behördliche Anmeldung aus Spanien deutet darauf hin, dass der Fonds möglicherweise ein endgültiges Closing von 1,25 Milliarden Euro erreichen könnte. Laut Kembara-Mitbegründer und General Partner Yann de Vries war es in dem derzeitigen Umfeld eine Herausforderung, als erster Fonds in zwei Jahren 750 Millionen Euro zu sichern.
Snap veröffentlichte ebenfalls seinen neuesten Quartalsbericht, der ein Umsatzwachstum, aber einen Rückgang der täglichen Nutzerzahlen ausweist. Im vierten Quartal betrug der Umsatz von Snap 1,7 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 10 % gegenüber dem Vorjahr. Auch der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer stieg leicht von 3,44 Dollar auf 3,62 Dollar. Der Nettogewinn des Unternehmens betrug 45 Millionen Dollar, gegenüber 9 Millionen Dollar im Vorjahr. Der kostenpflichtige Abonnementdienst von Snap, Snap, generierte weiterhin erhebliche Einnahmen, wobei die Zahl der Abonnenten im Jahresvergleich um 71 % auf 24 Millionen stieg. Snap zielt darauf ab, seine Einnahmequellen zu diversifizieren und von einem primär werbebasierten Modell zu einem Modell überzugehen, das Abonnements und Hardware umfasst.
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