OpenAI-CEO Sam Altman kritisierte die Super-Bowl-Werbekampagne von Anthropic und nannte sie in einem Post auf X (ehemals Twitter) am Mittwoch "offensichtlich unehrlich". Die Werbung, die scheinbar die Auswirkungen von Anzeigen auf ChatGPT darstellte, stieß bei Altman auf scharfe Kritik, der erklärte: "Wir würden offensichtlich niemals Werbung in der Art und Weise schalten, wie Anthropic sie darstellt. Wir sind nicht dumm und wir wissen, dass unsere Nutzer das ablehnen würden."
Der Streit unterstreicht die Wettbewerbssituation zwischen OpenAI und Anthropic, wobei letzteres 2021 von ehemaligen Forschungskräften von OpenAI gegründet wurde, die Berichten zufolge aufgrund von Differenzen ausschieden. Altmans Kommentar, "passt zu Anthropic, wenn es um Doppeldeutigkeit geht", unterstreicht laut The Verge die Spannungen zwischen den beiden KI-Unternehmen weiter.
In anderen Nachrichten untersucht die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) die Nutzung von Ad-Tech-Standortdaten für Ermittlungszwecke. Laut einer kürzlich veröffentlichten Request for Information (RFI) sondiert ICE den kommerziellen Werbetechnologiemarkt nach Tools, die in der Lage sind, Standortdaten und groß angelegte Analysen für Bundesermittler bereitzustellen. Die RFI signalisiert ein wachsendes Interesse an Ad-Tech-Plattformen, die Geräte-, IP- und Bewegungsdaten sammeln, die ursprünglich für zielgerichtete Werbung entwickelt wurden, so Hacker News und Biometric Update. Die Behörde sucht Informationen von Unternehmen, die Ad-Tech-konforme Standortdatendienste anbieten, die strafrechtliche, zivilrechtliche und verwaltungsrechtliche Ermittlungen im gesamten Aufgabenspektrum von ICE unterstützen könnten.
Unterdessen steigt die Nachfrage nach Metallen wie Nickel, Kupfer und Seltenen Erden aufgrund des Wachstums von Rechenzentren, Elektroautos und Projekten für erneuerbare Energien rasant an, so MIT Technology Review. Die Produktion dieser Metalle wird jedoch immer schwieriger und teurer, da die Bergbauunternehmen die besten Ressourcen bereits ausgebeutet haben. Die Biotechnologie könnte potenziell eine Lösung bieten, wobei Mikroben verwendet werden, um Metalle aus alternden Bergwerken zu gewinnen.
Schließlich ist Niklaus Wirths Essay "A Plea for Lean Software" aus dem Jahr 1995 wieder aufgetaucht, der Bedenken hinsichtlich der Software-Bloat hervorhebt. Wirth beklagte die zunehmende Größe und abnehmende Geschwindigkeit von Software im Vergleich zu Hardware-Verbesserungen. Er zitierte die Beobachtung seines Kollegen Martin Reiser, die heute als Wirths Gesetz bekannt ist: "Software wird schneller langsamer, als Hardware schneller wird." Wirth stellte fest, dass interaktive Texteditoren einst nur 8.000 Byte Speicherplatz benötigten, während moderne Programmeditoren das 100-fache dieser Menge benötigen, so Hacker News.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment