US strebt Handelszone für kritische Mineralien an, thematisiert Beziehungen zu China und engagiert sich in diplomatischen Missionen
Washington D.C. – Die Regierung der Vereinigten Staaten engagierte sich in einer facettenreichen Woche mit internationalem Handel, diplomatischen Bemühungen und innenpolitischen Anliegen. Ein wichtiger Schwerpunkt war der Start eines Plans, um Chinas Dominanz bei der Versorgung mit kritischen Mineralien zu begegnen, die für die Herstellung einer breiten Palette von Produkten unerlässlich sind, von Smartphones bis hin zu Waffen. Gleichzeitig thematisierte Präsident Donald Trump in einem Telefonat mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping Bedenken hinsichtlich Waffenlieferungen an Taiwan. An der Heimatfront kämpfte die Nation mit der Entführung der Mutter einer Nachrichtensprecherin, während sich Vizepräsident JD Vance auf eine Auslandsreise vorbereitete, die Diplomatie und Sport verbindet.
Das Außenministerium veranstaltete am Mittwoch die erste Ministerkonferenz zu kritischen Mineralien mit dem Ziel, eine Handelszone für diese lebenswichtigen Ressourcen zu schaffen, so BBC World. An der Veranstaltung nahmen Länder und Organisationen wie Großbritannien, die Europäische Union, Japan, Indien, Südkorea, Australien und die Demokratische Republik Kongo teil. Die Delegierten diskutierten über die Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Mineralien, die für die Herstellung von Computern, Elektronik und Verteidigungsgütern von entscheidender Bedeutung sind. Die US-Initiative zielt darauf ab, Chinas Vormachtstellung in der Branche zu brechen, wie BBC World berichtete.
Während eines Telefonats am Mittwoch sagte der chinesische Präsident Xi Jinping Präsident Trump, dass die Taiwan-Frage "das wichtigste Thema" in den Beziehungen zwischen China und den USA sei, so BBC World. Xi forderte Trump auf, "umsichtig" zu sein, wenn er Waffen an die Insel liefert. Trump bezeichnete das Gespräch als "ausgezeichnet" und "lang und gründlich", berichtete BBC World. Das Gespräch folgte einer Reihe von Besuchen westlicher Staats- und Regierungschefs in China, darunter der britische Premierminister Sir Keir Starmer.
Vizepräsident JD Vance soll die Delegation von Präsident Trump zu den Olympischen Winterspielen 2026 leiten, berichtete ABC News. Im Anschluss an die Olympischen Spiele wird Vance nach Armenien und Aserbaidschan reisen, um ein von dem Weißen Haus im vergangenen Jahr vermitteltes Friedensabkommen zu unterstützen. Laut ABC News könnte die einwöchige Reise eine der wenigen internationalen Reisen sein, die Vance in diesem Jahr unternimmt, da sich die Trump-Regierung im Vorfeld der Zwischenwahlen im November auf innenpolitische Themen konzentriert.
Im Inland richtete die NBC-Nachrichtensprecherin Savannah Guthrie einen emotionalen Appell für die sichere Rückkehr ihrer entführten Mutter, Nancy Guthrie, die am Wochenende aus ihrem Haus in Arizona verschwunden war, berichtete BBC World. In einer auf Instagram veröffentlichten Videobotschaft sagte Guthrie, flankiert von ihren Geschwistern: "Wir wollen von Ihnen hören und wir sind bereit zuzuhören. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung." Die Behörden vermuten, dass Nancy Guthrie entführt wurde, und arbeiten mit dem FBI zusammen, um eine mögliche Lösegeldforderung zu authentifizieren, so BBC World.
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