Umfrage enthüllt wachsende Besorgnis über ICE-Durchsetzung
Eine aktuelle NPR/PBS NewsHour/Marist-Umfrage ergab, dass eine deutliche Mehrheit der Amerikaner, 65 %, der Meinung ist, dass Immigration and Customs Enforcement (ICE) bei ihren Bemühungen zur Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen "zu weit gegangen" ist. Die Umfrage wurde am 5. Februar 2026 inmitten zunehmender Kritik an den Taktiken von ICE veröffentlicht.
Die Ergebnisse der Umfrage kamen kurz nach zwei tödlichen Schießereien auf US-Bürger in Minnesota, die angeblich von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde verübt wurden, wie NPR berichtete. Die verstärkte Kontrolle folgt auch einer Entscheidung eines Bundesrichters in Oregon, die die Befugnis von ICE, Festnahmen ohne Haftbefehl vorzunehmen, einschränkte.
US-Bezirksrichter Mustafa Kasubhai erließ in einer vorgeschlagenen Sammelklage eine einstweilige Verfügung, die ICE-Beamte in Oregon anweist, keine Personen ohne Haftbefehl mehr zu verhaften, es sei denn, es besteht Fluchtgefahr, so die Associated Press. Die Klage richtete sich gegen die Praxis des Department of Homeland Security, Einwanderer zu verhaften, denen sie zufällig begegnen, berichtete AP.
Die Debatte über die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen hat sich zunehmend polarisiert, wobei einige sich für die Abschaffung von ICE insgesamt aussprechen. Laut NPR hat diese Strategie die Demokraten gespalten.
Diese Entwicklungen spiegeln eine breitere nationale Diskussion über die Rolle und den Umfang von ICE sowie über das Gleichgewicht zwischen Grenzsicherheit und bürgerlichen Freiheiten wider.
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