Laut The Guardian töteten Bewaffnete bei Angriffen auf zwei Dörfer im Westen Nigerias mehr als 160 Menschen. Dies sind die tödlichsten bewaffneten Angriffe in diesem Jahr in dem Land. Die Angriffe ereigneten sich am Dienstag in den Dörfern Woro und Nuku im Bundesstaat Kwara.
Die Bewaffneten trieben die Bewohner zusammen, fesselten ihnen die Hände auf dem Rücken und erschossen sie, sagte ein lokaler Politiker gegenüber The Guardian. Die Gemeinden sind von wiederholten Gewalttaten von Dschihadisten und anderen bewaffneten Gruppen erschüttert. Das nigerianische Militär hatte im vergangenen Monat laut The Guardian eine Offensive gegen terroristische Elemente im Bundesstaat Kwara gestartet.
In anderen Nachrichten aus Nigeria starb die 26-jährige Sängerin Ifunanya Nwangene, die in "The Voice Nigeria" aufgetreten war, nachdem sie in ihrer Wohnung in Nigerias Hauptstadt Abuja von einer Schlange gebissen worden war, wie The Guardian berichtete. Nwangenes Tod hat die Krise der vermeidbaren Todesfälle in Nigeria verdeutlicht und Fragen zur Verfügbarkeit wirksamer Gegengifte aufgeworfen. In einer letzten Nachricht an ihre Freunde schrieb Nwangene laut The Guardian: "Bitte kommt".
Unterdessen hält sich in Uganda Oppositionsführer Bobi Wine fast drei Wochen nach einer umstrittenen Wahl weiterhin versteckt, während eine Fehde mit dem Sohn des Präsidenten eskaliert, wie The Guardian berichtete. Wines Aufenthaltsort ist unbekannt, seit er nach eigenen Angaben vor einer nächtlichen Razzia von Polizei und Militär in seinem Haus geflohen ist. Nach der Wahl warf Wine massiven Betrug vor und rief seine Anhänger zu Protesten auf, so The Guardian.
Weltweit sind die Menschenrechte inmitten einer "demokratischen Rezession" in Gefahr, so ein Bericht von Human Rights Watch, wie The Guardian berichtete. Dem Bericht zufolge leben fast drei Viertel der Weltbevölkerung unter autokratischen Herrschern, ein Niveau, das seit den 1980er Jahren nicht mehr erreicht wurde. Der Bericht zitierte auch Missbräuche unter der Führung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, die zu dem Rückgang beigetragen hätten.
In Venezuela wurde Alex Saab, der als enger Verbündeter des abgesetzten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gilt, Berichten zufolge in Caracas gefasst, wie The Guardian berichtete. Saab, ein wohlhabender kolumbianisch-venezolanischer Geschäftsmann, der lange als Maduros Strohmann galt, wurde bei einer gemeinsamen Operation des venezolanischen Geheimdienstes und des FBI von einer Adresse entfernt. Der milliardenschwere Medienmogul Raúl Gorrín wurde Berichten zufolge an derselben Adresse ebenfalls festgenommen, so The Guardian. Saab könnte laut The Guardian innerhalb weniger Tage an die USA ausgeliefert werden.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment