Britische Zinssätze bleiben stabil, zukünftige Senkungen angedeutet
Die Bank of England beließ die britischen Zinssätze bei 3,75 %, signalisierte aber laut einem kürzlich von BBC Business veröffentlichten Bericht potenzielle Senkungen im Laufe des Jahres. Die Entscheidung, den Zinssatz beizubehalten, folgte einer knappen Abstimmung, nachdem er im Dezember zuvor von 4 % gesenkt worden war.
Der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, erklärte, dass die Inflation, die das Tempo des Preiswachstums misst, voraussichtlich ab April nahe an das 2 %-Ziel der Bank fallen wird. Dies ist eine deutliche Abweichung von früheren Erwartungen, dass das Ziel erst 2027 erreicht werden würde. "Das sind gute Nachrichten", sagte Bailey. "Wir müssen sicherstellen, dass die Inflation dort bleibt. Wenn alles gut geht, sollte es in diesem Jahr Spielraum für eine weitere Senkung des Bankzinssatzes geben."
Während die Bank of England potenzielle Zinssenkungen andeutete, warnten Experten davor, dass die Hypothekenzinsen wahrscheinlich nicht auf die Tiefststände zurückkehren werden, die während der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 zu beobachten waren. Das Hauptziel der Bank ist es, die Inflation bei ihrem 2 %-Ziel zu halten, und sie erwartet in den kommenden Jahren ein gedämpftes Wachstum und eine schwächere Wirtschaft.
In anderen Nachrichten steht UK Research and Innovation (UKRI), die öffentliche Einrichtung, die jährlich 8 Milliarden Pfund für Forschung und Innovation bereitstellt, vor großen Herausforderungen. Laut BBC Technology warnte Ian Chapman, der Leiter von UKRI, vor "harten Entscheidungen", die aufgrund von Regierungsanweisungen anstehen, sich zu "konzentrieren und weniger Dinge besser zu machen". Diese Änderungen, die noch nicht abgeschlossen sind, werden voraussichtlich negative Folgen für einige innerhalb der Forschungsgemeinschaft haben.
Unterdessen feuerte Pinterest im Technologiesektor kürzlich zwei Ingenieure, weil sie unbefugt auf vertrauliche Unternehmensinformationen zugegriffen hatten. Laut BBC Technology verfolgten die Ingenieure, welche Mitarbeiter von den jüngsten Stellenstreichungen betroffen waren, von denen etwa 15 % der Belegschaft oder etwa 700 Stellen betroffen waren. CEO Bill Ready hatte die Entlassungen als Teil einer Verlagerung hin zu einem "KI-orientierten Ansatz" angekündigt.
In der Unterhaltungsindustrie geriet Netflix wegen der geplanten 82-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros Discovery in die Kritik von US-Senatoren. Während einer Anhörung des Unterausschusses für Kartellrecht des Senats wurden Bedenken hinsichtlich des eingeschränkten Wettbewerbs, potenzieller Preiserhöhungen und der Zukunft der Kinos geäußert, falls die Fusion zustande kommt. Der Deal wird derzeit vom Justizministerium (DoJ) geprüft.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment