Nigeria: Dutzende Muslime in Bundesstaat Kwara massakriert, weil sie sich weigerten, Boko Haram beizutreten
Dutzende Muslime wurden bei einem Schusswaffenangriff auf zwei Dörfer im westlichen nigerianischen Bundesstaat Kwara getötet, nachdem sie sich geweigert hatten, der islamistischen militanten Gruppe Boko Haram beizutreten, so Gouverneur AbdulRahman AbdulRazaq. Der Gouverneur erklärte auf X, dass bei dem Überfall am Dienstag "75 lokale Muslime massakriert" wurden.
Der Angriff ereignete sich in den Dörfern von Woro, wo Angreifer Geschäfte und Häuser niederbrannten, so BBC News. Ein Abgeordneter des Bundesstaates sagte der BBC, dass bisher 78 Menschen beerdigt worden seien und die Zahl der Todesopfer auf schätzungsweise 170 steigen könnte, da weitere Leichen geborgen würden. Präsident Bola Ahmed Tinubu machte Boko Haram ebenfalls für die Tötungen verantwortlich.
Die Opfer wurden angegriffen, weil sie sich weigerten, sich "Extremisten zu ergeben, die eine seltsame Doktrin predigten", so Gouverneur AbdulRazaq. Der Vorfall hat Empörung und Verurteilung ausgelöst, und die Behörden haben geschworen, die Täter vor Gericht zu bringen.
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