Der britische Premierminister Keir Starmer entschuldigte sich am Donnerstag bei den Opfern von Jeffrey Epstein für die Ernennung von Peter Mandelson zum britischen Botschafter in Washington, nachdem neue Dokumente veröffentlicht wurden, die Mandelsons Verbindungen zu dem in Ungnade gefallenen Finanzier detailliert aufzeigen. Die Ernennung und die darauffolgende Entschuldigung haben laut mehreren Nachrichtenquellen zu intensiver Prüfung geführt und zur Entlassung Mandelsons geführt.
Starmer erklärte in einer Rede, Mandelson habe "Epstein als jemanden dargestellt, den er kaum kannte", berichtete Euronews. Er fügte hinzu: "Es tut mir leid, Mandelson geglaubt zu haben." Die Entschuldigung erfolgt inmitten wachsenden Drucks, da neu veröffentlichte Dokumente eine engere Beziehung zwischen Mandelson und Epstein offenbarten, als bisher bekannt war.
Die Kontroverse um Mandelsons Verbindungen zu Epstein hat sich ausgeweitet, wirkt sich auf Elitekreise aus und veranlasst Untersuchungen zu Beziehungen zwischen Epstein und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Euronews berichtete, dass weitere Dokumente zeigen, dass mehrere Mitglieder und Mitarbeiter der königlichen Familie enge Beziehungen zu Epstein unterhielten, was zu Aufruhr führt, da sie versuchen, sich zu distanzieren.
Die Situation entwickelte sich, während sich andere bedeutende globale Ereignisse entfalteten. Präsident Trump kontaktierte die Familie von Stabsfeldwebel Michael Ollis, um ihm posthum die Ehrenmedaille für seine Tapferkeit in Afghanistan zu verleihen, so mehrere Nachrichtenquellen. In den USA kritisierte Julie T. Le, eine Staatsanwältin in Minnesota, öffentlich die überwältigende Arbeitsbelastung und den Mangel an Ressourcen, die sich aus dem harten Durchgreifen der Trump-Regierung gegen Einwanderung ergaben, was letztendlich dazu führte, dass sie ihren Job im Justizministerium verlor, berichtete die NY Times.
Weitere Nachrichten waren der Neustart der Social-Media-Kampagne von Kamala Harris mit einem Fokus auf die Generation Z, Jennifer Davidsons Beförderung in der Academy zur Leitung der Erstellung digitaler Inhalte sowie verschiedene Entwicklungen im Unterhaltungsbereich, wie Laura Poitras' Festivalauftritt und Sharon Stones Rolle in "Euphoria", so Variety.
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