KI-Fortschritte und Cyberangriffe dominieren die Techniknachrichten
Jüngste Entwicklungen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Cybersicherheit haben Schlagzeilen gemacht, von neuen KI-Agenten-Plattformen bis hin zu Cyberangriffen, die große Institutionen betreffen. OpenAI hat OpenAI Frontier auf den Markt gebracht, eine Plattform, die Unternehmen beim Aufbau und der Verwaltung von KI-Agenten unterstützen soll, während Anthropic Opus 4.6 veröffentlichte, das "Agententeams" mit der Fähigkeit zur Aufgabenverteilung bietet. Gleichzeitig war die Universität La Sapienza in Rom, eine der größten Universitäten Europas, nach einem Cyberangriff mit erheblichen Störungen konfrontiert.
OpenAI Frontier, das am Donnerstag angekündigt wurde, zielt darauf ab, Unternehmen bei der Bewältigung der Komplexität von KI-Agenten zu unterstützen. Die Plattform ist offen konzipiert und ermöglicht es Benutzern, Agenten zu verwalten, die sowohl innerhalb als auch außerhalb des OpenAI-Ökosystems erstellt wurden. Frontier ermöglicht es Benutzern, KI-Agenten so zu programmieren, dass sie sich mit externen Daten und Anwendungen verbinden und ihre Fähigkeiten über die OpenAI-Plattform hinaus erweitern. Laut OpenAI können Benutzer auch den Zugriff und die Aktionen dieser Agenten verwalten, was Parallelen dazu zieht, wie Unternehmen menschliche Mitarbeiter verwalten.
Anthropic's Opus 4.6, das ebenfalls am Donnerstag veröffentlicht wurde, führte "Agententeams" ein, eine Funktion, die die Aufteilung größerer Aufgaben in segmentierte Jobs ermöglicht. Scott White, Head of Product bei Anthropic, verglich die neue Funktion mit einem talentierten Team von Menschen, die zusammenarbeiten, wobei die Arbeit auf mehrere Agenten aufgeteilt wird, von denen jeder sich direkt mit den anderen abstimmt. Opus 4.5 wurde im November veröffentlicht, und das Unternehmen hat versucht, die Fähigkeiten und die Attraktivität seiner Modelle zu erweitern, um eine größere Vielfalt an Anwendungen und Kunden zu ermöglichen.
Unterdessen erlebte die Universität La Sapienza in Rom einen Cyberangriff, der ihre Computersysteme für drei Tage lahmlegte. Die Universität mit rund 120.000 Studenten schaltete ihre Systeme vorsorglich nach dem Angriff ab. In einer Erklärung auf Instagram teilte die Universität mit, dass sie den Vorfall untersuche und daran arbeite, alle digitalen Dienste wiederherzustellen. Einige Kommunikationskanäle, wie E-Mail und Workstations, waren teilweise eingeschränkt. Die Universität erklärte, dass sie daran arbeite, die Systeme auf der Grundlage von Backups wiederherzustellen, die von dem Hack nicht betroffen waren. Die italienische Tageszeitung Il Corriere della Sera berichtete, dass die Störung auf einen Ransomware-Angriff zurückzuführen sei. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist die Sapienza-Website weiterhin nicht erreichbar.
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