Sundance Film Festival: Preisgekrönter iranischer Film geschmuggelt, Vorverkäufe für Animationsfilm und Apple-Akquisition
Das Sundance Film Festival in Park City, Utah, war Schauplatz mehrerer bemerkenswerter Ereignisse, darunter eine Auszeichnung für einen heimlich gedrehten iranischen Film, starke Vorverkäufe für einen von Muslimen produzierten Animationsfilm und Apples Erwerb einer Bergsteigerdokumentation.
"The Friend's House is Here", ein Spielfilm, der heimlich im Iran gedreht wurde, gewann laut NPR einen Jurypreis für das Ensemble bei dem diesjährigen Sundance Film Festival. Der Film unter der Regie von Maryam Ataei und Hossein Keshavarz stand während seiner Produktion vor zahlreichen Herausforderungen, darunter Krieg und Straßenproteste. Der Film spielt nach dem Iran-Israel-Krieg im letzten Sommer und porträtiert die Teheraner Untergrundkultur inmitten zunehmender staatlicher Repressionen.
In anderen Nachrichten vom Festival hat sich "Time Hoppers: The Silk Road" zum ersten Kinofilm entwickelt, der von und für die muslimische Gemeinschaft produziert wurde, berichtete Variety. Der Film, der vor sechs Jahren aus einer minderwertigen Webanimation auf Muslim Kids TV hervorgegangen ist, hatte bereits 35.000 Tickets im Vorverkauf verkauft. Der Film startet laut Variety am 5. Februar.
Apple Original Films erwarb die weltweiten Rechte an "The Last First: Winter K2", einer Sportdokumentation, die auf dem Sundance Film Festival Premiere feierte, berichtete Variety. Der Film unter der Regie von Amir Bar Lev fängt eine extreme Bergsteigerexpedition aus dem Jahr 2021 ein, um den K2, den zweithöchsten Gipfel der Welt, zu besteigen. Die Dokumentation wird aus der Sicht der Bergsteiger erzählt, die den gefährlichen Versuch unternehmen.
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