Super Bowl LX: Aufregung um Bad Bunny, Verletzungssorgen und politische Kommentare
Super Bowl LX sorgt für Schlagzeilen, die über das Spielfeld hinausgehen, mit Nachrichten von musikalischen Darbietungen über Spieler-Verletzungen bis hin zu politischen Präferenzen. Das Spiel, das in Santa Clara, Kalifornien, stattfinden soll, steht bereits im Mittelpunkt der Diskussion.
Bad Bunnys mit Spannung erwartete Halbzeit-Performance ruft gemischte Reaktionen hervor. Der puertoricanische Superstar, geboren als Benito Antonio Martínez Ocasio, sagte Reportern auf einer Apple Music-Veranstaltung am Donnerstag, dass er sich der Performance mit "Aufregung, Dankbarkeit und Perspektive" nähere, so CBS News. Er drückte seine Begeisterung für seine Familie, Freunde und Unterstützer aus und betonte die kulturelle Bedeutung der Show. "Dieser Moment, die Kultur, das macht diese Shows so besonders", sagte er. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, enthüllte jedoch, dass der ehemalige Präsident Donald Trump es vorziehen würde, Kid Rock anstelle von Bad Bunny während der Halbzeitshow zu sehen, berichtete Fox News. Turning Point USA (TPUSA) plant sogar eine "All-American"-Halbzeitshow mit Kid Rock als Headliner, scheinbar als Reaktion auf Bedenken hinsichtlich Bad Bunnys vermeintlich "woker" Werte, so Fox News.
Auf dem Spielfeld haben die Seattle Seahawks mit einer Verletzung des Rookie-Cornerbacks Nick Emmanwori zu kämpfen. Emmanwori erlitt am Mittwoch im Training eine Knöchelverstauchung, berichtete Fox News. Trotz der Verletzung spielte Emmanwori deren Schwere herunter und sagte Reportern am Donnerstag: "Fühle mich gut. Das Trainingsteam hat einen guten Plan für mich, ich werde einsatzbereit sein."
Abseits des Super Bowls sah sich der Chef des ChatGPT-Herstellers OpenAI, Sam Altman, mit Kritik für seine Reaktion auf eine Super Bowl-Werbung der rivalisierenden Chatbot-Firma Anthropic konfrontiert. Die BBC berichtete, dass Altman auf X einen längeren Angriff startete und Anthropic als "unehrlich" und "irreführend" bezeichnete, weil sie Werbespots kritisierten, die in ChatGPT eingeführt werden. Kommentatoren in den sozialen Medien verglichen Altmans Post mit "dem digitalen Äquivalent eines Kleinkindes, das einen Wutanfall bekommt".
In internationalen Nachrichten, die in einem losen Zusammenhang mit dem Zeitrahmen des Super Bowls stehen, erklärte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel unterdessen, dass Kuba nach monatelangen Drohungen von Donald Trump offen für Gespräche mit den USA "ohne Druck" sei, berichtete The Guardian. Díaz-Canel gab die Erklärung inmitten der sich vertiefenden Wirtschaftskrise der Insel ab.
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