Laut The Guardian wurde Alex Saab, ein enger Verbündeter des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, Berichten zufolge in Caracas während einer gemeinsamen Operation des venezolanischen Geheimdienstes und des FBI festgenommen. Der wohlhabende kolumbianisch-venezolanische Geschäftsmann, der als Maduros Strohmann gilt, könnte innerhalb weniger Tage an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden. Gleichzeitig forderte eine Explosion in einem illegalen Kohlebergwerk im Nordosten Indiens mindestens 18 Todesopfer, wobei weitere Personen vermutlich eingeschlossen sind, wie Al Jazeera berichtete.
Die Festnahme von Saab, wie von The Guardian detailliert beschrieben, umfasste auch die angebliche Verhaftung des milliardenschweren Medienmoguls Raúl Gorrín an derselben Adresse. Saabs mögliche Auslieferung an die USA stellt angesichts seiner langjährigen Verbindung zu Maduro eine bedeutende Entwicklung dar. The Guardian merkte an, dass die Operation eine gemeinsame Anstrengung venezolanischer und US-amerikanischer Behörden war.
In Venezuela verabschiedete die Nationalversammlung eine erste Abstimmung über ein Amnestiegesetz, das politischen Gefangenen Straffreiheit gewähren würde, was Hoffnungen in der Opposition weckte, wie Al Jazeera berichtete. Mitglieder sowohl der regierenden sozialistischen Partei als auch der Opposition hielten Reden zugunsten der neuen Gesetzgebung, die als Amnestiegesetz für demokratische Koexistenz bekannt ist.
Unterdessen ereignete sich in Indien die Kohlebergwerksexplosion in einem abgelegenen Teil des Distrikts East Jaintia Hills, wie Al Jazeera berichtete. Lokale Behörden bestätigten, dass 18 Leichen geborgen und acht weitere Personen verletzt wurden. Rettungskräfte unterbrachen die Operationen bei Sonnenuntergang und planten, die Suche am Freitag wieder aufzunehmen, so der lokale Beamte Manish Kumar.
In anderen Nachrichten schien US-Präsident Donald Trump das von der britischen Premierministerin Keir Starmer ausgehandelte Abkommen zur Übergabe der Souveränität über die Chagos-Inseln an Mauritius zu befürworten, wie Al Jazeera berichtete. Trump hatte zuvor die Entscheidung des Vereinigten Königreichs kritisiert, die Souveränität über den Archipel im Indischen Ozean abzutreten, der einen gemeinsamen US-amerikanisch-britischen Militärstützpunkt auf der Insel Diego Garcia umfasst.
Schließlich berichtete The Guardian über Venezuelas Plan, das berüchtigte Gefängnis El Helicoide in ein Kulturzentrum umzuwandeln. Kritiker argumentieren jedoch, dass dieser Schritt die Repressionsgeschichte des Landes auslöscht. Das Gebäude wurde ursprünglich in den 1950er Jahren als futuristisches Einkaufszentrum entworfen, aber nie fertiggestellt.
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