Der britische Premierminister Keir Starmer hat sich am Donnerstag bei den Opfern von Jeffrey Epstein dafür entschuldigt, Peter Mandelson zum britischen Botschafter in Washington ernannt zu haben. Diese Entscheidung bedauert er nun aufgrund von Mandelsons engerer als bisher bekannter Beziehung zu dem in Ungnade gefallenen Finanzier, so mehrere Nachrichtenquellen. Die Entschuldigung, die durch die Veröffentlichung neuer Dokumente ausgelöst wurde, die Mandelsons Verbindungen zu Epstein detailliert beschreiben, hat zu Mandelsons Entlassung und einer polizeilichen Untersuchung geführt und sowohl Kritik als auch Lob ausgelöst.
Starmers Entschuldigung erfolgte, nachdem Dokumente weitere Details von Mandelsons Beziehung zu Epstein enthüllten, "die auf eine engere Beziehung hindeuten, als Mandelson zuvor offengelegt hatte", so Euronews. In einer Rede erklärte Starmer, dass Mandelson "Epstein als jemanden dargestellt habe, den er kaum kannte". Diese Fehleinschätzung hat intensiven Druck auf Starmer ausgeübt, wobei einige Abgeordnete Bedenken äußerten und Oppositionsführer seine Position als "unhaltbar" bezeichneten, so BBC World.
Der Skandal hat sich ausgeweitet, mit Forderungen nach Starmers Rücktritt, wie von mehreren Quellen berichtet. Mindestens ein Epstein-Überlebender hat Starmer jedoch dafür gelobt, dass er seinen Fehler eingestanden und sich öffentlich entschuldigt hat, so BBC World.
Gleichzeitig hat sich die Folge des Epstein-Skandals auf die königliche Familie ausgeweitet. Prinz Andrew hat die Royal Lodge verlassen und wohnt in Wood Farm, wobei ein dauerhafter Umzug geplant ist, der möglicherweise aufgrund der Veröffentlichung von Epstein-bezogenen Akten und Prinz Williams Wunsch, die königliche Familie zu distanzieren, beschleunigt wird, so Euronews.
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