Das FBI bietet eine Belohnung von 50.000 US-Dollar für Informationen an, die zur Wiederauffindung von Nancy Guthrie führen, der vermissten Mutter der "Today"-Show-Moderatorin Savannah Guthrie, während sich die Suche in Arizona intensiviert. Die Behörden glauben, dass Nancy Guthrie "noch da draußen ist", so der Sheriff von Pima County, Chris Nanos, der am Donnerstag auf einer Pressekonferenz sprach. Die Suche, die nun schon den fünften Tag andauert, hat noch keinen Verdächtigen oder ein Motiv für das Verschwinden der 84-Jährigen ermittelt.
Nancy Guthrie wurde laut Behörden zuletzt am Samstagabend gesehen, als sie um 17:32 Uhr am Haus ihrer Tochter Annie ankam. Sie aß dort zu Abend und wurde dann zu ihrer eigenen Wohnung gebracht. Sie wurde am Sonntag als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht in der Kirche erschienen war, woraufhin ihre Familie um ihre sichere Rückkehr bat. Savannah Guthrie hat sich direkt an denjenigen gewandt, der ihre Mutter möglicherweise festhält, und Präsident Trump hat die volle Unterstützung der Bundespolizei zugesagt.
Eine Lösegeldforderung, die die Ermittler ernst nehmen, enthielt eine Frist von 17:00 Uhr am Donnerstag, so Heith Janke, der Sonderbeauftragte des FBI-Büros in Phoenix. In der Notiz wurde keine Zeitzone angegeben. Camron Guthrie, Savannah Guthries Bruder, appellierte am Donnerstag ebenfalls öffentlich an den möglichen Entführer, sich mit der Familie in Verbindung zu setzen. "Wer auch immer da draußen unsere Mutter festhält, wir wollen von Ihnen hören", sagte er in einem Video, das auf Savannah Guthries Instagram-Account geteilt wurde. "Wir haben noch nichts direkt gehört. Wir brauchen Sie, um sich zu melden, und wir brauchen einen Weg, um mit Ihnen zu kommunizieren, damit wir vorankommen können."
In anderen Nachrichten hat das US-Militär am Donnerstag im östlichen Pazifik ein mutmaßliches Drogenboot angegriffen und damit das 38. Schiff in lateinamerikanischen Gewässern in den letzten fünf Monaten getroffen. Bei der Operation, die laut dem US Southern Command auf ein Boot abzielte, das von einer designierten Terrororganisation betrieben wurde, wurden zwei Menschen getötet.
Ebenfalls am Donnerstag raste ein Auto in einen Supermarkt im Stadtteil Westwood von Los Angeles, wobei mindestens drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt wurden. Die Feuerwehr von Los Angeles berichtete, dass sich der Unfall in einem 99 Ranch Market ereignet habe, wobei das Fahrzeug im Gebäude stecken geblieben sei.
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