Iberische Halbinsel kämpft mit Sturm Leonardo, Winterolympiade mit Norovirus-Ausbruch
Europa sah sich am 5. und 6. Februar 2026 einer Reihe bedeutender Ereignisse gegenüber, die von schweren Wetterbedingungen in Spanien und Portugal bis hin zu gesundheitlichen Bedenken reichten, die die Winterolympiade betrafen.
Sturm Leonardo brachte heftige Regenfälle und starke Winde über die Iberische Halbinsel, was laut Sky News zum Tod eines Mannes in Portugal und zur Suche nach einem vermissten Mädchen in Spanien führte. Der Mann, vermutlich etwa 70 Jahre alt, starb in der südlichen portugiesischen Region Alentejo, nachdem sein Auto von den Fluten mitgerissen wurde. Der Sturm erzwang die Evakuierung von 4.000 Menschen in Andalusien, Spanien, berichtete Euronews. Häuser wurden beschädigt und Straßen und Städte überflutet.
Unterdessen wurde bei den Olympischen Winterspielen 2026 ein Frauen-Eishockeyspiel zwischen Finnland und Kanada aufgrund eines Norovirus-Ausbruchs verschoben, berichtete Sky News. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) erklärte, dass die Entscheidung nach Konsultationen mit medizinischen Fachkräften getroffen wurde, die Fälle innerhalb des finnischen Teams identifizierten. Das neu angesetzte Spiel soll am 12. Februar in der Rho Arena ausgetragen werden, einer temporären Spielstätte, die speziell für Eishockey gebaut wurde.
In anderen Nachrichten kündigten die Vereinigten Staaten trotz anhaltender diplomatischer Spannungen zusätzliche 6 Millionen US-Dollar an Hilfsgeldern für Kuba an, berichtete Euronews. Die Hilfe ist für die von Hurrikan Melissa in der Ostregion Kubas Betroffenen bestimmt. Laut Euronews hat der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel den USA eine Energieblockade vorgeworfen.
Zu den Schlagzeilen des Tages kam hinzu, dass Königin Máxima der Niederlande mit der Ausbildung zur Armeereservistin begann, berichtete Euronews. Diese Entscheidung erfolgt, da die kommende niederländische Koalitionsregierung plant, die militärische Stärke des Landes von etwa 80.000 auf 122.000 Soldaten zu erhöhen. Das Verteidigungsministerium erklärte, dass Königin Máxima, die 54-jährige, in Argentinien geborene Ehefrau von König Willem-Alexander, sich entschied, Reservistin zu werden, weil "die Sicherheit der Niederlande nicht länger als selbstverständlich angesehen werden kann". Sie wird voraussichtlich noch in diesem Monat vereidigt.
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