Sturm Leonardo verursacht Überschwemmungen und Evakuierungen in Spanien und Portugal
Sturm Leonardo brachte am Mittwoch, dem 5. Februar 2026, heftige Regenfälle und Überschwemmungen nach Spanien und Portugal, wodurch Tausende evakuiert werden mussten und weitreichende Störungen verursacht wurden. In Andalusien, Spanien, wurden etwa 4.000 Menschen evakuiert, als Flüsse über die Ufer traten, Straßen überfluteten und Bahn- und Straßenverbindungen unterbrochen wurden, so Euronews. Auch Portugal war von schweren Überschwemmungen betroffen, die einen Todesfall und die Evakuierung von Hunderten zur Folge hatten.
Der Sturm entlud in Grazalema, Spanien, innerhalb von 36 Stunden über 600 Liter Wasser pro Quadratmeter, so AEMET, die staatliche meteorologische Agentur. Videomaterial zeigte, wie Wasser durch das Dorf Grazalema in Cádiz rauschte und Straßen in Flüsse verwandelte. Die Polizei in Cádiz watete durch hüfthohes Wasser, um Menschen zu retten, die in einem verlassenen Gebäude gefangen waren. Beamte der Guardia Civil suchten nach einer Frau, die in der Nähe von Málaga vermisst wurde und vermutlich in einen angeschwollenen Fluss gefallen war.
Portugal war ebenfalls stark von Sturm Leonardo betroffen. Euronews berichtete, dass ein Mann in seinen 60ern in der Nähe von Serpa starb, nachdem sein Auto von den Fluten mitgerissen wurde. Rund 200 Menschen wurden am Mittwoch evakuiert. Die Hauptstraße von Alcácer do Sal war hüfthoch mit Wasser bedeckt, nachdem der Fluss Sado über die Ufer getreten war, trotz der Anwesenheit von Sandsäcken vor den Geschäften. Seit Sonntag haben die Notfallteams auf über 3.300 Vorfälle reagiert, darunter Überschwemmungen, umgestürzte Bäume und Erdrutsche. Die Alarmstufe bleibt erhöht, da die Meteorologen vor einem weiteren herannahenden Sturm warnten.
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