Korrekturen von Kennzeichnungsfehlern in Nature-Artikeln zur Krebsforschung
LONDON – Mehrere Artikel, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurden, wurden aktualisiert, um Kennzeichnungsfehler in Abbildungen im Zusammenhang mit der Krebsforschung zu korrigieren, so mehrere Quellen. Diese Korrekturen betreffen Ungenauigkeiten in Abbildungen, die das Zusammenspiel zwischen Krebs und Krankheitserregern betreffen, sowie Fehler in der Datendarstellung innerhalb einer separaten Studie über die Ausbreitung und Metastasierung von Krebszellen. Die online veröffentlichten Korrekturen unterstreichen die Bedeutung von Genauigkeit in der wissenschaftlichen Forschung und die laufenden Bemühungen, veröffentlichte Ergebnisse zu verfeinern.
Einer der korrigierten Artikel, der ursprünglich am 6. November 2024 veröffentlicht wurde, konzentrierte sich auf den Zusammenhang zwischen Colibactin-getriebenem Darmkrebs und Adhäsin-vermittelter epithelialer Bindung. Die in Nature News detaillierten Korrekturen betrafen mehrere Kennzeichnungsfehler in den Abbildungen 2 und 3. Insbesondere wurden Bezeichnungen wie "ΔfimH" und "fmlH" falsch angewendet und in der HTML- und PDF-Version des Artikels aktualisiert. Die Forschung, die von verschiedenen belgischen Institutionen durchgeführt wurde, untersucht die Krebsmikroumgebung, Darmkrebs, die DNA-Schadensantwort und experimentelle Krankheitsmodelle.
Eine weitere Korrektur, die am 18. Mai 2022 in Nature veröffentlicht wurde, betraf Ungenauigkeiten bei der Zusammenstellung der Extended Data eines Manuskripts über die PHGDH-Heterogenität und ihre Rolle bei der Ausbreitung und Metastasierung von Krebszellen. Laut Nature News waren die in den Supplementary Information veröffentlichten Rohdaten korrekt, aber bei der Zusammenstellung der Extended Data Figure-Panels traten Fehler auf. Die Autoren verfeinerten die Kennzeichnung der ungeschnittenen Western Blots, die in den Supplementary Information bereitgestellt wurden, um Klarheit zu gewährleisten.
Während sich diese Korrekturen auf die Verfeinerung bestehender Forschung konzentrieren, heben andere Nachrichtenquellen breitere Entwicklungen im Gesundheitsbereich hervor. Beispielsweise berichtete Vox über das Potenzial eines Gürtelrose-Impfstoffs, das Altern zu verlangsamen und das Demenzrisiko zu senken. "Ein Elixier, um unsere Gehirne und Körper jünger zu halten, könnte bereits in Apotheken in den Vereinigten Staaten stehen – wenn wir es nur nutzen würden", schrieb Dylan Scott von Vox. Der Artikel stellte jedoch auch fest, dass weitere Forschung erforderlich ist, um den Wert des Impfstoffs zu maximieren.
Die Korrekturen in Nature unterstreichen den rigorosen Prozess des wissenschaftlichen Publizierens, bei dem Autoren und Verlage zusammenarbeiten, um die Richtigkeit und Integrität der veröffentlichten Forschung sicherzustellen. Diese Korrekturen, die sich auf die Kennzeichnung und Datendarstellung beziehen, sind entscheidend für die korrekte Interpretation und Anwendung der Forschungsergebnisse.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment