Der britische Premierminister Keir Starmer sieht sich nach der Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit dem Jeffrey-Epstein-Skandal zunehmendem Rücktrittsdruck ausgesetzt, während andernorts ein russischer Generalleutnant in Moskau erschossen wurde und eine Familie in Arizona um die sichere Rückkehr ihrer Mutter fleht. Diese Ereignisse, zusammen mit der Entdeckung eines historischen Artefakts in England, dominieren derzeit die Schlagzeilen.
Starmers Entscheidung, Peter Mandelson, dessen Verbindungen zu Epstein in den veröffentlichten Dokumenten aufgedeckt wurden, zum britischen Botschafter in Washington D.C. zu ernennen, hat laut CBS News Empörung ausgelöst. Politische Gegner und einige Parteifreunde fordern nun Starmers Rücktritt. Die vom US-Kongress veröffentlichten Dokumente enthüllten Mandelsons Verbindungen zu Epstein. "Was wusste er, und wann wusste er es?", sind die wichtigsten Fragen, die gestellt werden, berichtete CBS News.
In Moskau wurde Generalleutnant Vladimir Alexeyev, ein hochrangiger Beamter des Verteidigungsministeriums, am Freitag bei einem Anschlag im Stil eines Hinterhalts angeschossen und verletzt, so das Ermittlungskomitee Russlands und staatlich verbundene Medien, wie von ABC News berichtet. Der Anschlag ereignete sich in einem Wohngebiet, und der Täter ist weiterhin unbekannt. Das Opfer wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Unterdessen fleht die Familie Guthrie um die sichere Rückkehr ihrer Mutter, Nancy Guthrie, von der man annimmt, dass sie aus ihrem Haus in Arizona entführt wurde. Die Familie hat eine Videobotschaft an die potenziellen Entführer gerichtet und sie dringend gebeten, sich zu melden, berichtete ABC News. Das FBI ermittelt gemeinsam in dem Fall und bietet eine Belohnung von 50.000 Dollar. "Wer auch immer da draußen unsere Mutter festhält, wir wollen von Ihnen hören", sagte Camron Guthrie, der Bruder der "Today"-Show-Moderatorin Savannah Guthrie, in einer Videobotschaft.
Zu den vielfältigen Nachrichten der Woche kommt hinzu, dass Archäologen in England eine keltische Kriegstrompete ausgruben, die möglicherweise mit dem Stamm von Königin Boudica in Verbindung steht. Die von Historic England bekannt gegebene Entdeckung war Teil einer Ausgrabung, bei der auch andere Objekte aus der Eisenzeit entdeckt wurden, so Fox News.
In anderen Nachrichten wird Prinz Williams "Null-Toleranz"-Politik in Bezug auf königliche Verbindungen zu Jeffrey Epstein erneut auf die Probe gestellt, so Fox News. Neu veröffentlichte E-Mails, an denen Sarah Ferguson, die Herzogin von York, beteiligt war, haben Experten veranlasst, zu sagen, sie sei nun "ungeeignet für jede königliche Nähe". Die E-Mails, Teil der jüngsten von der Justizbehörde veröffentlichten Epstein-Akten, enthielten einen derben Kommentar von Ferguson.
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