Kanada und Frankreich eröffneten am Freitag Konsulate in Grönland und signalisierten damit Unterstützung für Dänemark und die arktische Insel nach dem früheren US-Interesse an der Region. Gleichzeitig wurden indirekte Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten im Oman mit einer Vereinbarung zur Fortsetzung der Verhandlungen über Teherans Atomprogramm abgeschlossen, trotz anhaltender Spannungen. Anderswo nutzt eine Surfakademie in Dakar, Senegal, das Surfen, um Mädchen zu ermutigen, in die Schule zurückzukehren, während in Deutschland Experten vor sich entwickelnden islamistischen Rekrutierungstaktiken warnen, die gefährdete Jugendliche ins Visier nehmen. Während die Welt nach vorne blickt, werden die bevorstehenden Olympischen Spiele als ein Test für die globale Zusammenarbeit angesehen.
Die Eröffnung der Konsulate in Grönlands Hauptstadt Nuuk durch Kanada und Frankreich ist laut The Guardian ein Zeichen der Solidarität mit ihrem NATO-Verbündeten Dänemark. Dieser Schritt folgt früheren Diskussionen über eine mögliche US-Übernahme der Insel. Kanada hatte zuvor zugesagt, 2024 ein Konsulat in Nuuk zu eröffnen.
Im Oman führten iranische und US-Delegationen unter der Leitung des iranischen Außenministers Abbas Araghchi und des US-Nahost-Gesandten Steve Witkoff indirekte Gespräche unter Vermittlung des Omans, berichtete Euronews. Die Gespräche konzentrierten sich auf das iranische Atomprogramm. Trotz fehlender persönlicher Treffen und anhaltender Spannungen einigten sich beide Seiten auf weitere Verhandlungen.
In Dakar, Senegal, sorgt die Black Girls Surf Academy für Aufsehen, indem sie Surfen mit Bildung kombiniert. Das Programm, das vier Monate läuft, hilft etwa 20 Mädchen aus dem Fischerdorf Xataxely, in die Schule zurückzukehren, berichtete Euronews. Die Initiative verlangt von den Mädchen, dass sie am Unterricht teilnehmen, wenn sie am Surfen teilnehmen möchten.
Unterdessen äußern Experten in Deutschland Bedenken hinsichtlich der sich entwickelnden Strategien islamistischer Gruppen. Laut Kaan Mustafa Orhon, einem Islamwissenschaftler am deutschen Beratungszentrum Grüner Vogel, nutzen Rekrutierer Social-Media-Influencer und kommerzielle Taktiken, um junge Deutsche anzusprechen und ihnen Chancen für einen raschen sozialen Aufstieg zu versprechen, berichtete Euronews. Sie zielen gezielt auf gefährdete Personen mit begrenzten Perspektiven ab.
Mit Blick nach vorn werden die bevorstehenden Olympischen Winterspiele MilanoCortina 2026 als ein bedeutendes Ereignis angesehen. George Papandreou, ehemaliger Ministerpräsident Griechenlands und Präsident des Internationalen Olympischen Waffenstillstandszentrums, schrieb in einem Meinungsartikel für Euronews, dass die Spiele eine Herausforderung darstellen, die Zivilisation aufrechtzuerhalten und den Olympischen Waffenstillstand zu respektieren.
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