Netflix-Co-CEO Ted Sarandos verteidigte den Fusionsvertrag des Unternehmens mit Warner Bros. Discovery vor einem Unterausschuss des Senats, während andere Nachrichten Entwicklungen in der Musik- und Filmindustrie sowie eine mögliche Umstrukturierung der Bundesbehörden hervorhoben. Laut Fortune argumentierte Sarandos, dass die Fusion den Verbrauchern nicht schaden würde, sah sich aber aufgrund früherer Preiserhöhungen Kritik ausgesetzt. Unterdessen erwarb Neon die weltweiten Rechte an dem Film "Clarissa", und die Nettwerk Music Group kündigte einen Buyout in Höhe von 300 Millionen Dollar an, wie Variety berichtete. Eine neue Regel des Office of Personnel Management könnte die Entlassung von Bundesangestellten erleichtern, wie Fortune ebenfalls feststellte.
Vor dem Unterausschuss für Kartellrecht, Wettbewerbspolitik und Verbraucherrechte des Justizausschusses des Senats wies Sarandos Behauptungen zurück, dass die Fusion zu einer Konzentration in der Streaming-Branche führen würde, wie Fortune berichtete. Senatorin Amy Klobuchar wies jedoch darauf hin, dass Netflix im vergangenen Jahr die Preise erhöht hatte und den günstigsten Tarif mit Werbung um 1 Dollar pro Monat und die höheren Tarife um 2,50 bzw. 2 Dollar erhöht hatte. Klobuchar äußerte Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen, falls Netflix Warner Bros. übernehmen sollte.
In der Filmindustrie sicherte sich Neon die Rechte an "Clarissa", einer modernen Adaption von "Mrs. Dalloway" mit Sophie Okonedo in der Hauptrolle, mit einem geplanten Kinostart in den USA, wie Variety berichtete. Die Senatoren Schiff und Friedman setzen sich für die Arbeitsplatzsicherheit in Hollywood ein und fordern Netflix und Paramount auf, sich zur Erhaltung der Belegschaft zu verpflichten, falls sie Warner Bros. übernehmen, wie Variety berichtet.
In der Musikindustrie kündigte die Nettwerk Music Group einen Management-Buyout von ihren bestehenden Investoren an, der von der Create Music Group unterstützt wird, wobei der Abschluss der Transaktion noch in diesem Monat erwartet wird, wie Variety berichtete. Create Capital wird im Rahmen der Vereinbarung über 300 Millionen Dollar investieren, so dieselbe Quelle.
In anderen Nachrichten könnte eine neue Regel des Office of Personnel Management es Präsident Trump ermöglichen, Bundesangestellte leichter zu entlassen, was Bedenken hinsichtlich einer Politisierung des öffentlichen Dienstes auslöst, wie Fortune berichtete. Darüber hinaus ernannte PayPal Holdings Enrique Lores mit Wirkung zum 1. März zum CEO und Nachfolger von Alex Chriss, wie Fortune berichtete.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment